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Das Dietkircher Hessenliga-Team. Oben, von links: Robin Böcher, Mario Dietrich, Emirhan Cakir, Moritz Königstein, Moses Nickmann, Marvin Rademacher, Max Zuckrigl, Nicola Meloni, Marvin Hölzenbein; Mitte, von links: Oskar Stahl, Jonathan Mink, Noah Franz, Colin Schmitz, Patrick Kuczok, Miguel Granja, Lukas Hautzel, Nils Berger, Jannik Schutzbach, Wolfgang Dill, Uli Schmitt, Peter Schmitt, Marco Schmitt; vorne, von links: Carina Brühl, Michelle Schmitt, Thorsten Wörsdörfer, Robin Dankoff, Dennis Leukel, Niklas Schmitt, Raphael Laux, Jan Noll, Max Gotthardt, Marco Müller, Marco Weis und Kevin Kratz.

Fußball-Hessenliga

Das wird knifflig: TuS Dietkirchen muss nach Griesheim

Der 2. Spieltag in der Fußball-Hessenliga führt den TuS Dietkirchen zum SC Viktoria Griesheim.

VON PATRICK JAHNSC Viktoria Griesheim – TuS Dietkirchen (Samstag, 15 Uhr). Der späte Punktgewinn im Auftaktspiel gegen den SV Zeilsheim hat Dietkirchens Trainer Thorsten Wörsdörfer trotz spielerisch dürftiger Leistung geschmeckt: „Gegen so einen starken Gegner ist das Ergebnis gut, zumal wir wieder Moral gezeigt haben. Mir ist aber auch nicht entgangen, dass wir in der ersten Halbzeit nicht immer griffig genug waren. Da können zwei, drei Aktionen schon entscheidend sein.“ Vor dem Start in die englischen Wochen, in denen der TuS nun Schritt für Schritt gehen möchte, wartet mit dem Gastspiel beim SC Viktoria Griesheim ein Gegner auf Augenhöhe. Die Darmstädter, die wie jedes Jahr wohl zu den Abstiegskandidaten zählen dürften, hatten ihr erstes Spiel beim SC Waldgirmes mit 1:3 verloren.
Im Hinblick auf die 90 Minuten meint „Wörsi“: „Wir haben letzte Saison gezeigt, dass wir gegen jeden gewinnen, auch aber gegen jeden verlieren können. Wir müssen einfach zusehen, dass wir konstanter werden. Mir wäre es lieber, ein paar Highlights zu streichen, dafür aber jede Woche mit vollem Fokus über die gesamte Spielzeit aufzutreten.“ Gerade das Gastspiel bei der Viktoria darf auch zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison schon als „Sechs-Punkte-Spiel“ betrachtet werden. Das sieht auch der Coach so: „Wir sollten zusehen, dass wir vor allem bei sechs drohenden Absteigern gegen vermeintliche Mitkonkurrenten so viele Punkte wie möglich holen. Dafür ist es erforderlich, dass wir vor allem in der Defensive vom ersten Moment an hellwach sind.“
Dass die Griesheimer personell besser aufgestellt sind als noch im Vorjahr, darf der neutrale Beobachter zumindest anzweifeln. Einige Stammspieler (Pascal Stork, Dario Stange, Michael Houdek, Decio Ferreira da Silva Neto) sind von Bord gegangen, während die Neuzugänge zum Großteil aus der eigenen U19 kommen. „Wir werden uns darauf einstellen, dass wir auf einen Gegner treffen, der in seinem ersten Heimspiel die Auftaktniederlage in jedem Fall wettmachen möchte“, weiß Wörsdörfer. Im letzten Jahr kassierte die Elf vom Reckenforst übrigens eine unnötige 2:3-Niederlage, die sich definitiv nicht wiederholen soll. „Wir sind ein bisschen gewachsen und können Rückschläge besser verkraften“, sagt der Trainer, der aber auch sein Personal in die Pflicht nimmt: „Es sollte sich keiner zu sicher sein, dass er spielt. Auch wenn ich von einigen Ergänzungsspielern mehr Taten als Worte erwarte, ist der Konkurrenzkampf größer als in den Vorjahren. Das muss jedem bewusst sein.“ Redaktions-Tipp: 0:2.

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