Fußball-Verbandsliga Mitte

Wörsdorf für TuS Dietkirchen kein Stolperstein

Unaufgeregt gewannen die jungen Reckenforstler mit 2:0. Ein Punkt dahinter folgt der FV Biebrich 02, der dem FC Waldbrunn ein schmerzhaftes 3:1 beibrachte, das die Elf aus dem Westerwald noch ein bisschen näher an die brenzlige Zone bringt. Dort hat sich ganz tief der FC Dorndorf festgefahren, von dem man gegen den Liga-Giganten FSV Fernwald nichts hatte erhoffen dürfen. Die Schilling-Elf, nach wie vor Tabellenvorletzter, kassierte zwar sieben Gegentreffer, traf aber auch immerhin zweimal – ein schwacher Trost.    mor

Unaufgeregt gewannen die jungen Reckenforstler mit 2:0. Ein Punkt dahinter folgt der FV Biebrich 02, der dem FC Waldbrunn ein schmerzhaftes 3:1 beibrachte, das die Elf aus dem Westerwald noch ein bisschen näher an die brenzlige Zone bringt. Dort hat sich ganz tief der FC Dorndorf festgefahren, von dem man gegen den Liga-Giganten FSV Fernwald nichts hatte erhoffen dürfen. Die Schilling-Elf, nach wie vor Tabellenvorletzter, kassierte zwar sieben Gegentreffer, traf aber auch immerhin zweimal – ein schwacher Trost.    mor

FC Dorndorf – FSV Fernwald 2:7 (0:4).Nichts zu melden gab es in der ersten Halbzeit für die erneut von Personalnöten geplagte FCD-Elf gegen den Tabellenführer aus Fernwald. Schon in der 2. Minute wurde ein Fehlpass im Aufbauspiel der Westerwälder von Vujica mit der Gästeführung bestraft. In der 15. Minute agierte die FCD-Hintermannschaft im eigenen Strafraum zu zaghaft, und Weinecker erhöhte im dritten Versuch seiner Mannschaft auf 2:0. Mit dem 3:0 erneut Tuch Vujica (18.) war die Messe eigentlich gelesen. Die Mannschaft von Marc Schilling konnte noch froh sein, dass bis auf das 4:0 von Bender nach einem Eckball (37.) kein weiterer Treffer der Gästeelf zu verzeichnen war. Auf der Gegenseite vermochte nur Yannik Blättel mit einem Kopfball nach einer Ecke das Tor von Säglitz in Gefahr zu bringen. Kurz nach dem Wiederanpfiff gab es den nächsten Nackenschlag: Nachdem Thomas Wilhelmy (47.) noch in aussichtsreicher Position am FSV-Keeper gescheitert war, erzielte Weinecker im Gegenzug nach einem schnell ausgeführten Einwurf das 5:0. In der Folgezeit kam die Schilling-Elf gegen nachlassende Fernwalder besser ins Spiel und spielte ihrerseits eine ganze Reihe von Torchancen heraus. Gleichwohl waren es die Gäste, die durch Sczymanski (58.) nach einem Fehler in der FCD-Abwehr das 6:0 erzielte. In der 67. Minute gelang Soheil Mansur nach einer schönen Einzelleistung mit einem überlegten Schuss ins lange Eck eine Ergebnisverbesserung. Der unermüdliche Thomas Wilhelmy machte (78.) mit einem sehenswerten Distanzschuss den zweiten Dorndorfer Treffer. In der 82. Minute blieb es dem besten Spieler auf dem Platz, Dennis Weinecker, vorbehalten, den Endstand herzustellen.     loe

Dorndorf: Kremer, Schneider, Sam. Mansur, Fujita, Wilhelmy, Blättel, Henkes, Soh. Mansur, Katzerooni, Lima (26. M. Schick), Reifenberg – Fernwald: Säglitz, Richardt, Bender, Jörg (56. Goncalves), Bartheld (66. Buycks), Vujica, Bluhm, Weinecker, D. Erben, Sczymanski, F. Erben (56. Ersentürk) – Tore: 0:1 Vujica (2.), 0:2 Weinecker (15.), 0:3 Vujica (18.), 0:4 Bender (37.), 0:5 Weinecker (48.), 0:6 Sczymanski (58.), 1:6 Soh. Mansur ( 67.), 2: 6 Wilhelmy (78.), 2:7 Weinecker (82.) – SR:      Amirian (Burgschwalbach) – Zuschauer: 80.

FV Biebrich 02 – FC Waldbrunn 3:1 (0:0). Das war schon eine ziemlich deprimierende Angelegenheit für die Waldbrunner, die enttäuscht und sprachlos das riesige Sportgelände verließen, auf dem keine Stimmung aufgekommen war. Die erste Halbzeit bot Fußball zum Abgewöhnen. Die Gäste standen sicher in der Abwehr, hatten Probleme im Spielaufbau und in der 16. Minute die gefährlichste Torchance, nach einem strammen Eckball von Granja, in dessen Folge das Leder die Querlatte touchierte. Die Biebricher übten sich derweil im Flachpassspiel, ohne FC-Keeper Gölt zu fordern. Nach dem Wechsel das gleiche Schema bis zur Einwechslung von Tobi Rösler, der 30 später eine Super-Kombination zur überraschenden Waldbrunner Führung einschoss. Der FVB reagierte, wechselten Gurok ein, gab seinen Schlafwagenfußball auf, forcierte das Tempo, die Westerwälder verloren den Überblick und die Ordnung. Innerhalb einer Viertelstunde drehte Torjäger Orkun Zer, für den sich irgendwie niemand zuständig fühlte, die Partie und netzte jeweils flach mit seiner linken Klebe ins lange Eck ein. Die Biebricher gewannen verdient, weil sie mehr Willen investiert hatten, während die ersatzgeschwächten Waldbrunner doch zu mutlos agierten, um den technisch und läuferisch starken Gegner unter Druck zu setzen und zu Fehlern zu zwingen.     hho

Biebrich: Rothenbächer, Stojcevic, Rodwald (64. Gurok), Löwer (82. Arndt), Seidelmann, Kunert, Bauschke, Schug, Christ, Zer (86. Rivera), Tasdelen – Waldbrunn: Göltl, Schäfer (60. Rösler) R. Scholl, Neuhof, Steinauer, Mehr, L. Scholl, Oshima, Fürstenau, Granja (75. Mühl), Moritz – Tore:  0:1 Tobias Rösler (62.), 1:1 (71.), 2:1 (74.), 3:1 (86.) alle Orkun Zer – Zuschauer: 100.

TuS Dietkirchen – TSG Wörsdorf 2:0 (0:0).Wenn der Tabellendritte gegen den Tabellenletzten spielt, kann der eine nur verlieren und der andere nur gewinnen. Das zeigte sich zunächst auch im Spiel, das etwas hibbelig begann. Die erste nennenswerte Chance hatte Abwehrspieler Bergs (16.), dessen direkt genommene Ecke zufällig abgewehrt wurde. In der Mitte der ersten Hälfte wurde der TuS spielbestimmender, ohne allerdings den nötigen ersten Treffer zu landen. In der 38. Minute parierte Klespert einen 20-Meter-Schuss von Zuckrigl. Im Gegenzug dann die größte Gelegenheit der ersten Halbzeit: Überraschend schnell kam der Ball zu Bellin, dessen Schuss aus sieben Metern durch sensationellen Laux-Reflex vernichtet wurde. Auffallend – neben keiner einzigen gelben Karte – besonders während der ersten Halbzeit die lautstarke „Betreuung“ der eigenen Mannschaft von Trainer Bonß, wie man sie eigentlich nur bei Jugendmannschaften kennt. Dabei forderte er einen eigenen Mitspieler bei dessen Foul zur Entschuldigung beim Gegenspieler auf. Wo gibt es das heutzutage noch? Nach der gleichzeitigen Auswechselung von zwei nicht negativ aufgefallenen Spielern des TuS in der 54. Minute ging wie von Geisterhand schlagartig ein Ruck durch das Dietkircher Spiel. Müller schlug einen listigen Pass auf Dankof an die linke Eckfahne, der flankte nach innen, wo Zuckrigl den Ball per Kopf im kurzen Eck versenkte. Teilweise lief jetzt beim TuS der Ball „wie am Schnürchen“. Als Folge davon setzte Dankof (69.) halblinks aus zwölf Metern einen satten Schuss ins rechte obere Eck zum 2:0. Der Rest des Spieles war Formsache. Der, der eigentlich nur hätte verlieren können, hatte wie erwartet gewonnen, wieder mit „weißer Weste“.    pb

Dietkirchen: Laux, Wenig, Rademacher, Hautzel, Mink (54. Dankof), Leukel, Schäfer, Zuckrigl (72. N. Schmitt), Stahl, Dietrich (54. Müller), Bergs – Wörsdorf: Klesper, Vogler, Dalbert, Paul, Gizir, Bellin, Heckel (65. Muriuc), Mungohe, Fay, Huenerbein, Horz – Tore: 0:1 Maximilian Zuckrigl (56.), 0:2 Robin Dankof (69.) – SR:  Haustein (Buseck) – Zuschauer: 100.

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