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Wohl dem, der einen Florian Kröner im Team hat

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Von: Marion Morello

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Florian Kröner mit seiner zukünftigen Ehefrau Kristina. Im Juli wird geheiratet. 
Florian Kröner mit seiner zukünftigen Ehefrau Kristina. Im Juli wird geheiratet.  © privat


Die Sportredaktion der Nassauischen Neuen Presse hat sich bei der Wahl zum „Spieler des Monats April“ für Florian Kröner vom Fußball-Gruppenliga-Spitzenreiter und Kreispokal-Finalist FC Dorndorf entschieden.

VON PATRICK JAHN

Er ist der Spielmacher, der Regisseur, der kreative Kopf, der positive „Zampano“ - die Rede ist von Florian Kröner, der sich auf dem besten Wege befindet, zum zweiten Mal nach der Saison 2013/14 mit „seinem“ FC Dorndorf in die Verbandsliga Mitte aufzusteigen. Der 30-jährige, der im Senioren-Bereich auch schon höherklassige Erfahrungen bei den Sportfreunden Eisbachtal und dem SV Rot-Weiß Hadamar gesammelt hat, gilt auf dem Feld als verlängerter Arm von Spielertrainer Florian Hammel. Der Keeper in Personalunion findet nur lobende Worte für seinen zentralen Mittelfeldspieler: „Florian ist für uns der absolute Führungsspieler und ein riesengroßer Gewinn. Er hat in dieser Saison noch kein Spiel verpasst, ist ungemein torgefährlicher und einfach ein super Typ, der einen hohen Stellenwert im Verein hat.“

Dass Florian Kröner ein absoluter Teamplayer ist, zeigt sich auch in der Antwort auf die Frage, wie er seine Teamkollegen bewertet: „Wir sind im Kollektiv eine sehr gute und spielstarke Truppe. Ich freue mich jeden Sonntag wieder aufs Neue, mit meiner Mannschaft auf dem Platz zu stehen. Auch privat sind wir allesamt gute Freunde und bleiben auch nach den Spielen oftmals länger zusammen.“ Für einen zentralen Mittelfeldspieler besonders beachtlich: Mit sage und schreibe 21 Treffern ist Kröner der beste Torschütze seiner Mannschaft und der drittbeste der Gruppenliga. Er erzielt häufig das so wichtige erste Tor und überragt auch in Spielen, in denen er nicht trifft, wie beispielsweise dem Kreispokal-Viertelfinale gegen den TuS Dietkirchen (5:0).

Woher kommt diese Torgefährlichkeit? Der 30-jährige gibt sich bescheiden: „Ich werde von meinen Mannschaftskollegen nun mal oft sehr gut eingesetzt und stehe scheinbar zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Da wir als Mannschaft aber auch sehr gut gegen den Ball arbeiten, kann ich mir die Wege nach vorne öfter erlauben.“

Dass die Schwarz-Weißen in dieser Saison Meister der Gruppenliga Wiesbaden werden, ist mehr oder weniger in Stein gemeißelt. Trotzdem drückt Florian Kröner (noch) auf die Bremse: „Wir sind noch nicht durch, ein, zwei Spiele müssen wir noch gewinnen. Aber ja, es sieht schon richtig gut aus.“

„Ich freue mich auf die Derbys“

Wenn der Aufstieg dann in trockenen Tüchern ist, gibt sich der im operativen Geschäft einer Firma, die Rücknahmesysteme für Kunststoffverpackungen anbietet, tätige Florian Kröner selbstbewusst: „Ich denke, dass ein einstelliger Tabellenplatz für uns machbar ist. Voraussetzung hierfür ist aber, dass möglichst alle fit bleiben, und wir das gleiche Spielglück haben wie in dieser Runde. Freuen werde ich mich auch auf die Derbys. Es ist einfach schön, vor vielen Zuschauern um den Sieg zu fighten. Auch deswegen hoffe ich, dass Waldbrunn und Weyer den Klassenerhalt schaffen.“

Auf seine persönlichen Ziele angesprochen, meint der „Sechser“ selbstredend, dass er möglichst lange fit und von Verletzung verschont bleiben möchte.

Nachdem der Aufstieg mit dem FC Dorndorf fixiert sein wird, steht für den der Liebe wegen nach Dorndorf gezogenen Florian Kröner im Juli auch noch ein sehr privates Highlight an: Er wird seine langjährige Freundin Kristina heiraten. Herzlichen Glückwunsch!

Wenn er mal nicht auf dem Fußballplatz zu finden ist, oder Zeit mit seiner zukünftigen Frau verbringt, stehen Hobbys wie Badminton, Skifahren, Tennis oder Wandern auf der Tagesordnung. Wohl dem, der einen Florian Kröner in seinem Team hat - sowohl sportlich als auch menschlich.

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