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Sie halten fest zusammen: die Spieler des RSV Würges.

Fußball-Gruppenliga Wiesbaden

RSV Würges mit dem Rücken zur Wand

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Dass der RSV Würges seine Punkte nicht unbedingt gegen den Tabellenführer der Fußball-Gruppenliga Wiesbaden holen würde, durfte man erahnen. Am Freitagabend spielte der SV Niedernhausen die bedauernswerten „Roten“ in Grund und Boden und gewann mit 6:0.

RSV Würges – SV Niedernhausen 0:6 (0:3). Es ist schon verzwickt: Der RSV spielt eine Viertelstunde lang ganz flott mit, da springt Hussen Harmouch im 16er nach einer Niedernhausener Ecke auf den kurzen Pfosten der Ball unglücklich an den angelegten Arm, der Schiedsrichter lässt zunächst weiterspielen – doch der Assistent hebt plötzlich die Fahne. Handelfmeter. 0:1 durch Marco Waldraff (16.). Es folgt die obligatorische Aufregphase, alle wollen dem Referée ihren Unmut kundtun. Der Ball wird vor dem Tor der „Roten“ nicht konsequent genug geklärt, der SVN spielt cool weiter, und Manuel Ulm macht das 0:2 (19.). Schock. Wie sich jetzt noch befreien? Die Würgeser blieben die Antwort schuldig, trotz allen Bemühens und einigen ganz guten Ansätzen und wenigen Standards. Die RSV-Rumpftruppe, die nahezu nur noch aus Ersatzspielern besteht, kassierte noch vor der Pause das 0:3 durch den zweiten SVN-Topstürmer, Maurice Burkhardt.

Im zweiten Akt spielten die Würgeser, was sie konnten, die Niedernhausener, was und wie sie wollten. Das Ergebnis waren die Treffer vier, fünf und sechs. Zu allem Übel musste die Elf von Trainer Michael Drogi ab der 70. Minute zu zehnt weitermachen, weil sie schlichtweg keinen Auswechselspieler mehr hatten. Eine echte Torchance besaß der RSV Würges eigentlich nicht, bis auf einen schüchternen Distanzschuss kurz vor Schluss. Was blieb, war die Tatsache, dass sich die „Roten“ nie aufgegeben und tapfer ihren Mann gestanden hatten.

Würges: Rock, Hecht, Pickhardt, Münstermann, Stillger, Glasner, Leopold, Manuel Meuth, Maximilian Meuth, Böhmer, Harmouch (Acar, Maniera, Schäfer) –SR: Krämer (Rödelheim) –Tore: 0:1 Marco Waldraff (16./HE), 0:2 Manuel Ulm (19.), 0:3 Maurice Burkhardt (42.), 0:4 Marco Waldraff (65.), 0:5 Davide Frusteri (73.), 0:6 Manuel Ulm (76.).

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