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Der Neue im Team des RSV Würges: Maximilian Neuhof.

Fußball-Gruppenliga Wiesbaden

Der RSV Würges trifft  - und verliert trotzdem

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In der Fußball-Gruppenliga Wiesbaden hat der SV RW Hadamar 2 auch sein viertes Spiel zu Null gewonnen. Und der RSV Würges hat endlich seine beiden ersten Tore geschossen.

Der SV Rot-Weiß Hadamar 2 ist nach dem 1:0 gegen die SG Oberliederbach Zweiter der Fußball-Gruppenliga Wiesbaden – punktgleich mit dem FC Eddersheim 2 und dem drittplatzierten VfB Unterliederbach. Zwölf Punkte und 13:0 Tore können sich wahrlich sehen lassen. Und beim Klassenprimus in Eddersheim kassierte Aufsteiger SG Niedershausen/Obershausen eine heftige 1:7-Packung. Die Kallenbachtaler sind jetzt Tabellen-Elfter. Schlusslicht RSV Würges hat zwar endlich seine beiden ersten Saisontore geschossen, allerdings mussten die „Roten“ beim SV Niedernhausen auch deren fünf einstecken.

SV Rot-Weiß Hadamar 2 – SG Oberliederbach 1:0 (0:0). Der Gegner stellte bis dato sicher die schwerste Aufgabe für die Hessenliga-Reserve dar. Beide Mannschaften neutralisierten sich im ersten Spielabschnitt und hatten gehörigen Respekt voreinander. So dauerte es bis Mitte der ersten Halbzeit, bis der SVH zu einer ersten echten Chance kam. Aber auch die Oberliederbacher kamen erst nach 35 Minuten zu einer Tormöglichkeit, die Leon Hasselbach glänzend parierte. Im zweiten Durchgang wurde die Partie deutlich interessanter. Marian Dillmann (H) hatte Pech bei einem Lattentreffer. Ab der 60. Minute musste die SGO nach Gelb-Rot gegen Fischer in Unterzahl weiterspielen. Mustafa Günes hatte das 1:0 auf dem Fuß, zielte aber zu ungenau. Besser machte es wenig später der Torjäger vom Dienst, Niklas Kern, der mit dem Führungstreffer einmal mehr erfolgreich war. Hadamar drängte auf das 2:0, musste aber stets auf der Hut bei Kontern der SG sein. Tom Brand hatte die Vorentscheidung auf dem „Schlappen“, Gästekeeper Zimmer verteilte diese Chance. Am Ende war es ein Arbeitssieg gegen einen durchweg gleichwertigen Kontrahenten.rei

Hadamar: Hasselbach, Steinebach, Rausch (10. Lorkowski), Henkes, Günes, Kretschmer, S. Neugebauer, Kern (75. Brand), Kilic, Steioff – Tor: 1:0 Niklas Kern (68.) – SR: Hecklinger (Biedenkopf).

FC Eddersheim 2 – SG Niedershausen/Obershausen 7:1 (2:1). Die nächste derbe Klatsche für die SG. Die Ausfälle vieler Stammspieler um Dennis Singe, Robin Schaffarz, David Fischer und Marvin Kretschmann konnte die Kallenbachtal-Elf auf ungeliebtem Kunstrasenplatz nicht kompensieren. Nach einer Viertelstunde ging der Gast durch einen Foulelfmeter von Emil von Werthern in Führung. Zuvor hatte Keeper Huttarsch einen Eddersheimer gelegt. Ausgebaut wurde die Führung durch Hristos Papazois (31.), der wie auch Emil von Werthern jeweils zwei Treffer zum Kantersieg beisteuerte. Bereits nach einer halben Stunde zeigte sich, dass es für die Oberlahner nichts zu holen geben würde. Daran änderte auch der zwischenzeitliche Anschlusstreffer von Patrick Störzel zum schmeichelhaften 2:1 nach einer Ecke nichts (37.). In der zweiten Spielhälfte trat die FCE-Reserve dann ordentlich aufs Gaspedal und war der SGNO sowohl spielerisch, als auch vom gezeigten Einsatz, deutlich überlegen. Durch zwei Kontertore von Hein (56.) und Papazois (60.) innerhalb von fünf Minuten war die Messe gelesen. niz

Niedershausen/ Obershausen: Huttarsch, Rathschlag, Fröhlich, Störzel, Leiner, Zipp, Jacobs, Steckenmesser, Müller, Felix Klaner, Florian Klaner (Gossmann, Brückner, Abel) – Tore: 1:0 Emil von Werthern (16./FE), 2:0 Hristos Papazois (30.), 2:1 Patrick Störzel (37.), 3:1 Tristan Hein (56.), 4:1 Papazois (60.), 5:1 Noah Schmitt (67.), 6:1 von Werthern (77.), 7:1 Niklas Zörb-Stach (80.).

SV Niedernhausen – RSV Würges 5:2 (1:2). Würges startete mit den Neuzugängen Neuhof (Waldbrunn) in der Startelf und „Altmeister“ Dennis Leopold auf der Bank. Leopold wurde bereits nach zehn Minuten für den angeschlagenen Innenverteidiger Harmouch eingewechselt. Der RSV agierte mit zwei Stürmern mutig offensiv: Maxi Meuth im Wechselspiel mit Chris Weber. Würges hatte ein deutliches Chancenplus. Dass es nach Spielende nicht einmal einen Punkt geben würde, hätte zu diesem Zeitpunkt niemand vermutet. Niedernhausen schaffte es, im zweiten Durchgang ein Übergewicht herzustellen. In der 7. Minute war Chris Weber nach toller Rechtsflanke von Nick Erwe am kurzen Torwarteck zur Stelle gewesen. Dann war Keeper Jens Rock nach nicht klarer Klärungsaktion aber auch bei Abseitsverdacht des Gegenspielers letztlich chancenlos gegen Manuel Ulm. Nana Siewe stand sträflich frei, Rock parierte hervorragend. In der 18. Minute hatte Weber nach guter Einzelleistung Gegenspieler und Torwart ausgetanzt und netzte souverän ein. Vier Minuten später verpasste der RSV eine scharfe Flanke im Fünfer. Der SVN kam wesentlich engagierter aus der Kabine. In der 50. Minute traf Burkhardt zum Ausgleich, und Weber scheiterte auf der Gegenseite hauchzart. In der 77. Minute kann nach einer Doppelchance und Fehler in der RSV-Innenverteidigung in der Folgeaktion seinen Gegenspieler im Strafraum nur noch legen – der Elfmeter wurde im Nachschuss verwandelt. In der 86. Minute verhindert Niedernhausen ein Eigentor. Die weiteren Treffer wurden Burkhardt zu leicht gemacht. red

Würges: Rock – Klaus (85. Becker), Harmouch (9. Leopold), Neuhof, Böhmer – Nick Erwe, Stillger, Hecht, Kazerooni (53. Acar) – Weber, Maxi Meuth – Tore: 0:1 Christopher Weber (7.), 1:1 Manuel Ulm (11.), 1:2 Christopher Weber (18.), 2:2 Maurice Burkhardt (50.), 3:2 Cedric Siewe Nana (78.), 4:2 (90.+2), 5:2 (90.+3) beide Maurice Burkhardt.

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