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Zaza Weilburg vom Spielbetrieb ausgeschlossen

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Von: Marion Morello

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Justizia. Symbolbild.
Justizia. Symbolbild. © red

Das hat es bislang erst ein einziges Mal gegeben und zwar bei WGB Weilburg: Das Sportgericht des Fußballkreises Limburg-Weilburg hat dem Antrag von Kreisfußballwart Jörn Metzler stattgegeben und schließt den FC Zaza Weilburg bis zur nächsten Verhandlung vorläufig auf die Dauer von einem Monat vom Spielbetrieb aus.

Das Sportgericht unter Vorsitz von Heinz Schneider reagierte damit auf die neuerlichen unschönen Vorkommnisse, die sich im Rahmen des B1-Liga-Punktspiels zwischen Zaza und WGB Weilburg am vergangenen Sonntag in Gaudernbach zugetragen hatten. In der 68. Minute hatte Schiedsrichter Kemal Baynal aus Wiesbaden das Spiel abgebrochen, weil er „unter anderem von Anhängern des FC Zaza Weilburg schwer beleidigt und tätlich angegriffen“ wurde, heißt es in der Urteilsbegründung des Sportgerichts.

Weiter heißt es dort wörtlich: „Der Verein Zaza Weilburg hat sich im Laufe der Saison nachweislich mehrfach mit beiden Mannschaften unsportlich bezüglich des Verhaltens der Spieler und Zuschauer gezeigt. Beleidigungen, Bedrohungen gegen Schiedsrichter, Vereinsverantwortliche und Spieler anderer Vereine sind hier aktenkundig. Dem Verein wurden im Laufe der Saison bereits wegen seines Fehlverhaltens zweimal Punkte abgezogen.“

Das Kreissportgericht sehe den Antrag des Kreisfußballwartes auf Anordnung eines vorläufigen Spielverbotes als gerechtfertigt an. Auch vor dem Hintergrund, dass ein Schreiben von Jörn Metzler an den Verein von Mitte April zur Teilnahme an einer Deeskalationsmaßnahme bisher unbeantwortet geblieben sei und zeige, „dass hier jeglicher Versuch der Integration in unsere Verbandsgemeinschaft nicht gewollt ist“, so das Sportgericht abschließend.

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