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1:1 - Zeilsheim bleibt auf Abstiegsrang

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Von: Klaus Wiebe

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Behielten letztlich beide die Balance: Sowohl Zeilsheim mit Deniz Pekgüzelyigit (rechts) als auch Hünfeld mit Andre Vogt. FOTO: Lorenz
Behielten letztlich beide die Balance: Sowohl Zeilsheim mit Deniz Pekgüzelyigit (rechts) als auch Hünfeld mit Andre Vogt. © Marcel Lorenz

Temperamentvolle Partie gegen Hünfeld - Weiter Mängel im Angriff

Zeilsheim -Nach einer technisch nicht berauschenden, dafür aber beiderseits sehr temperamentvoll geführten Auseinandersetzung trennten sich gestern der SV Zeilsheim und der Hünfelder SV mit einem insgesamt gerechten 1:1. Damit verweilen beide Mannschaften in der Abstiegsrunde der Fußball-Hessenliga auf einem der Abstiegsränge.

Die Gastgeber wirkten über die 90 Minuten hinweg gegenüber den vorherigen Begegnungen mannschaftlich gefestigter und legten auch einen größeren Wert auf eine stabile Defensive. Aber in den Abschlüssen taten sich erneut Mängel auf. Darin standen ihnen die Gäste allerdings nicht nach, sie hätten durchaus auch den einen oder anderen Treffer mehr erzielen können.

Das Spiel begann mit verteilten Anteilen, ehe die Gäste in der Offensive die ersten Akzente setzten. Die Zeilsheimer Abwehr ließ aber keine klaren Chancen zu. Nach einer Viertelstunde kamen die Gastgeber erstmals zu einem Abschluss, doch der Flachschuss von Yves Böttler ging weit daneben. Wenig später wurde Böttler in aussichtsreicher Position gefoult, den Freistoß setzte Abdussamed Gürsoy über den Fangzaun. Es folgte ein endlich einmal gelungener Spielzug über die rechte Seite. Keanu Hagley spielte Gürsoy den Ball in den Lauf, nach der Hereingabe schaufelte aber der schwach spielende Deniz Pekgüzlyigit den Ball aus kurzer Distanz über die Latte.

Im Gegenzug gingen die Gäste nach einem schnellen Angriff in Führung. Sternstein brachte den Ball Richtung Tor, der Rettungsversuch von Michel Gschwender auf der Torlinie kam zu spät, der Ball sprang ins Netz. Noch vor der Pause glichen die Zeilsheimer zum 1:1 aus. Der gerade erst für den verletzten Yassine Maingad eingewechselte Josef Sultani flankte aus halbrechter Position, Böttler stand in der Mitte frei und konnte ungehindert einköpfen.

Die Zeilsheimer Mannschaft kam nach dem Wechsel mit großem Elan aus der Kabine. Drei aufeinanderfolgende Ecken brachten aber keinen Ertrag. Einmal lenkte Torwart Kaiser einen Schuss von Gürsoy um den Pfosten. Sultani gab den Ball erneut nach innen, im anschließenden Gewühl vor dem Gästetor kam Böttler zwar zum Abschluss, doch er wirkte in dieser Situation zu überrascht und schoss drüber.

Nach einer Stunde Spielzeit hatten sich die Gäste von dieser Drangphase erholt und hätten durch Vogt in Führung gehen können. Danach landete der Ball nach einer hohen Hereingabe von rechts im Zeilsheimer Netz, der Treffer fand jedoch wegen Abseits keine Anerkennung. Auf der Gegenseite wurde der gerade eingewechselte Emin Aykir von Patrick Kalata in Szene gesetzt, doch Torwart Kaiser war etwas schneller am Ball. Danach wurde ein Schuss von Gürsoy von einem Abwehrspieler im letzten Moment abgeblockt, einen Weitschuss von Kalata lenkte Torwart Kaiser über die Latte, und Kaiser hielt noch einen weiteren Schuss von Gürsoy.

Fujiwara beim Spiel in Steinbach gesperrt

Kurz vor dem Abpfiff von Schiedsrichter Rau trat dann Konstantin Fujiwara drei Mal in den Mittelpunkt. Zunächst warf sich der Zeilsheimer Innenverteidiger erfolgreich in einen Schuss von Fröhlich. Danach hielt Fujiwara einen davoneilenden Gegner am Trikot fest, wenig später folgte sein nächstes Foul, er sah die Gelb/Rote Karte. Doch Schaden nahm dies für die Gastgeber keinen mehr, nur wird Fujiwara am Ostermontag beim Spiel in Steinbach zuschauen müssen.

Zeilsheim: Galic - Hofmeier, Pitas, Fujiwara, Gschwender - Gürsoy, Hagley (85. Pandza), Kalata, Maingad (38. Sultani) - Pekgüzelyigit (63. Aykir), Böttler. Hünfeld: Kaiser - Faulstich, Witzel, Zvekic, Häuser - Vogt, Rohde (82. Waider), Gadermann, Alles - Sternstein, Fröhlich. Schiedsrichter: Nicklas Rau (Nidderau). Zuschauer: 70. Tore: 0:1 Sternstein (36.), 1:1 Böttler (42.). kbe

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