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Raffael Grigorian (links) wird beim Offensiv-Cup für den SV Zeilsheim antreten.

Offensivcup

Der SV Zeilsheim will sich ordentlich präsentieren

Die Mannschaft hat es gegen Oberliederbach und Okriftel aber nicht leicht Auch wenn er selbst wegen privater Verpflichtungen nicht in Kriftel sein kann, bricht Tom Balser eine Lanze für den Offensiv-Cup.

Der Zeilsheimer Sportliche Leiter ist als Fußball-Fan und Fachmann schon seit Jahrzehnten im Fußballkreis Main-Taunus unterwegs und weiß, welchen Stellenwert das Leberecht-Turnier hat. „Hier wird die Zusammengehörigkeit des Kreises noch aktiv gelebt“, beschreibt Balser seine Eindrücke von der inoffiziellen Fußball-Hallenmeisterschaft des hiesigen Kreises, „das ist ein Spektakel und erfüllt zudem noch einen guten Zweck. Deswegen fände ich es schade, wenn eine solche Institution – aus welchen Gründen auch immer – verloren geht“. Bei der 33. Auflage spielt sein SV Zeilsheim in Gruppe B gegen den Gruppenligisten SG Oberliederbach und das Kreisoberliga-Spitzenteam Germania Okriftel.

Zeilsheim: Balser motiviert

„Wir werden mit Sicherheit eine bessere Mannschaft als in Sulzbach aufbieten“, verrät Balser nach dem Vorrunden-Aus beim Vorbereitungsturnier. Zum Beispiel wird Dominik Reining, der als Keeper in Sulzbach im Feld mitwirken musste, zwischen den Pfosten stehen. Auch Raffael Grigorian, Kadir Fil und Imran Barkok werden den Kader ergänzen. Nicht mit von der Partie sein wird Winter-Neuzugang Alexander Scholz. Der ehemalige Kelsterbacher und Eddersheimer spielte zuletzt beim VfB Ginsheim und soll die Offensive verstärken. „Er muss aber erst die Mannschaft kennenlernen und wird ebenso nicht mitwirken wie Ephraim Uworuya oder Steffen Janke, die nach längeren Verletzungen zurückkommen.

Offensiv-Cup: K.o.-Phase überstehen

In der schweren Gruppe B gilt es auch ohne Balser und mit Trainer Sascha Amstätter als Zuschauer auf der Tribüne darum, die K.o.-Phase zu überstehen. „Wir sind ja schon im Vorjahr früh ausgeschieden“, denkt der Sportliche Leiter an das Ende nach der Gruppenphase 2018, „trotzdem muss es unser Anspruch sein, gegen solche Gegner Erster oder zumindest Zweiter zu werden“. Betreut wird das Team wohl von Co-Trainer Carlos Saraiva. Amstätter schwor seine Zeilsheimer „nur“ in einer Spielersitzung vor dem Turnier auf das prestigeträchtige Event ein. „Natürlich hat auch bei uns die Punktrunde Priorität“, denkt Balser an die erhoffte Aufholjagd in der Verbandsliga Mitte, „es soll aber schon auch in Kriftel etwas rumkommen“.

Den ganz großen Wurf traut Balser eigentlich nur dem FC Eddersheim zu. Der Hessenligist und Vorjahressieger trumpfte mit dem ehemaligen Zeilsheimer Leonardo Bianco schon in der Vorwoche als souveräner Sieger des Sulzbacher A-Turniers auf. „An ihnen geht kein Weg vorbei. Das ist schon großes Tennis.“ Gerade weil er selbst in der Kreissporthalle nicht mit von der Partie sein kann, hofft Balser im Jahr 2020 auf die 34. Auflage. „Beim Offensiv-Cup ist es auch das Drumherum, was den Reiz ausmacht. Es geht eigentlich meistens fair und anständig zu, und man trifft Leute, die man das ganze Jahr nicht gesehen hat“, macht der abwesende Balser trotzdem Werbung für das Leberecht-Turnier.

(awo)

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