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Verbandsliga

Zeilsheims starker Schluss-Spurt

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Die Revanche ist geglückt: Mit dem 3:1-Sieg auf dem letzten Drücker bezwingt SV Zeilsheim den Angstgegner FV Biebrich und betreibt Wiedergutmachung für die 0:4-Klatsche aus dem Hinspiel.

Es müssen wohl ungeahnte hellseherische Kräfte gewesen sein, die Peter Strauch, Vorsitzender der „Grünen“, vor der Partie dazu verleitet haben, an die Torgefährlichkeit von Innenverteidiger Niklas Pitas zu appellieren. Denn der 21-Jährige, der vergangene Saison fünfmal getroffen hatte, blieb in dieser Hinsicht trotz des Aufwärtstrends der Zeilsheimer einiges schuldig.

Doch in der 19. Minute sollte er seine Schuld begleichen, als ein vermeintlich harmloser Freistoß von der Mittellinie, getreten von Innenverteidigerkollege Sebastian Weigand, durch den Biebricher Strafraum segelte und Pitas die Zögerlichkeit von Gäste-Keeper Denis Ademovic mit dem 1:0 bestrafte. Und um ein Haar hätte er noch einen draufgesetzt. Nach einem weiterem Freistoß, den Selim Aljusevic vor dem Tor stark verarbeitete und ins Eck abschloss, stand er auf der Torlinie, wehrte den Schuss ungewollt ab und stand zugleich auch im Abseits (37.). Zu dem Zeitpunkt glichen die Gäste nach einem umstrittenen Foulelfmeter, ausgesprochen gegen Weigand, durch Orkun Zer bereits aus (27.). Generell bearbeiteten sich beide Teams sehr intensiv.

„Spätestens zur Halbzeit wusste ich, dass die Partie nur über einen Standard entschieden wird“, erklärte Strauch. „Aus dem Spiel heraus war Biebrich schwer zu knacken“, analysierte er und sollte mit beidem Recht behalten. Nicht nur, dass im ersten Durchgang Chancen auf beiden Seiten Mangelware gewesen waren, es waren auch die Situationen nach ruhendem Ball, in denen es auf beiden Seiten heikel wurde. Eine Amallah-Ecke fand den Kopf von David Meurer, der SV-Torhüter Dominik Reining zu einer Glanztat zwang (61.). Mit den Fingerspitzen drehte der Schlussmann den Ball noch um den Pfosten und hielt die Hausherren damit in der Partie. In der Folge ergaben sich hüben wie drüben allenfalls ein paar Halbchancen, wobei Zeilsheim mitunter vor dem Tor auch zu verspielt agierte. Doch kurz vor Schluss stieg der emsige Kaan Köksal bei einer Fil-Ecke am höchsten und drückte den Ball zum 2:1 unhaltbar ins Eck (89.). Der eingewechselte Dillon Fosuhene erhöhte schließlich – natürlich im Zuge eines Standards – noch zum 3:1-Endstand (90.+2).

SV Zeilsheim: Reining – Ouattara, Weigand, Pitas, Gluhakovic (85. Fosuhene) – Barkok (79. Lieb), Aljusevic, Sultani, Fil – Miric (53. Grigorian), Köksal. Tore: 1:0 Pitas (19.), 1:1 Zer (27./FE), 2:1 Köksal (89.), 3:1 Fosuhene (90.+2).

(rku)

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