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Dreh- und Angelpunkt im Limburger Spiel: Kellon Thomas (links).

2. Basketball-Regionalliga Südwest-Nord

Zurna und Thomas drehen mächtig auf

Die Baskets Limburg hatten die Faschingspause genutzt, um ihre Kräfte für den anstehenden Meisterschaftskampf in der 2. Basketball-Regionalliga Südwest-Nord zu bündeln. Mit Erfolg: Gegen die zweite Mannschaft der SG Koblenz setzte sich das Team von Coach Danny Stallbohm klar mit 89:66 (44:35) durch und behauptete damit die Tabellenführung vor der direkten Konkurrenz aus Bensheim und Lich.

Das am Ende deutliche Ergebnis täuscht aber darüber hinweg, dass das Spiel in der Halle der Tilemannschule phasenweise hart umkämpft war. Die Koblenzer agierten insbesondere in der Anfangsphase nicht wie eine Mannschaft aus dem unteren Tabellendrittel. Sie erzielten die ersten beiden Punkte und erspielten sich zur Mitte des ersten Viertels danke schulmäßig vorgetragener Angriffe und einer konsequenten Verteidigung eine 14:7-Führung. Zwar vermochten die Baskets in der Folge mit zwei Dreiern von Kellon Thomas und Julius Zurna aufzuschließen, aber in der Viertelpause zeigte die Anzeigetafel immer noch ein 15:19. Weil die Spieler um Kapitän Justin Stallbohm im zweiten Viertel aber immer stabiler zu Werke gingen, änderte sich das Bild: Ein 9:0-Lauf bescherte den Domstädtern eine Sieben-Punkte-Führung. Das Spiel nahm – vor allem auf Limburger Seite – an Tempo zu, und auch das eine oder andere Kabinettstücken wurde von den Zuschauern beklatscht. Eine Vorentscheidung war die 44:35-Halbzeitführung der Limburger jedoch nicht, zu stark präsentierte sich Koblenz.

Doch die Stallbohm-Fünf schaffte es, das Tempo mitzunehmen und durch einfache Punkte die Trefferquote konstant hochzuhalten. Trotz größter Bemühungen mussten die „Schängel“ die Limburger ziehen lassen, der Vorsprung vergrößerte sich in der Folge mehr und mehr. Keinen unwichtigen Anteil daran hatte Nachwuchsspieler Anton Reusch, der immerhin elf Zähler beisteuerte. Mit 66:50 ging es in das Schlussviertel, hier drehte Julius Zurna noch einmal richtig auf und schraubte seine Punkteausbeute auf 26 Zähler mit insgesamt sechs Treffern von der Dreierlinie. Übertroffen wurde er nur von Topscorer Kellon Thomas mit 29 Punkten.

Da auch Bensheim und Lich ihre Heimspiele gegen Langen 2 und Frankfurt-Griesheim gewannen, bleibt es weiter bei einem spannenden Dreikampf zwischen Limburg und Bensheim – mit Lich in der Verfolgerrolle. Schlusslicht der Tabelle bleibt Frankfurt-Griesheim, den zweiten Abstiegsplatz nehmen momentan die Trierer „Gladiatoren“ ein, aber Dürkheim/Speyer und auch Koblenz sind weiter gefährdet.

Limburg: Mantas Bernatavicius 8, Berkant Campinar, João Batista da Silva Eduardo, Daniel Hahn, Kaan Kus 6 (1), Anton Reusch 11, Justin Philip Stallbohm 9 (3), Kellon Phillip Thomas 29 (4), Julius Zurna 26 (6). 

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