Rege Beteiligung an den Bildschirmen bei der Videokonferenz am Donnerstagabend, zu der Kreisfußballwart Jörn Metzler (oben, Zweiter von links) die Vereine eingeladen hatte.
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Rege Beteiligung an den Bildschirmen bei der Videokonferenz am Donnerstagabend, zu der Kreisfußballwart Jörn Metzler (oben, Zweiter von links) die Vereine eingeladen hatte.

Fußballkreis Limburg-Weilburg

Zwei Szenarien stehen zur Wahl: Abbruch oder Versuch einer Einfachrunde

  • Marion Morello
    vonMarion Morello
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Wie soll mit der seit 1. November unterbrochenen Saison 2020/21 verfahren werden? Über diese heikle Frage tauschten sich am Donnerstagabend die Vereine im Fußballkreis Limburg-Weilburg mit Kreisfußballwart Jörn Metzler im Rahmen einer Videokonferenz aus, an der gut 100 Vereinsvertreter teilnahmen.

Zur Debatte stehen im Hessischen Fußball-Verband, der eine landesweit einheitliche Entscheidung herbeiführen will, zwei Szenarien: 1. Beendigung der Saison zum 30. Juni 2021 mit Wertung (in der Regel Einfachrunde); 2. Abbruch und Annullierung ohne Wertung. Bis Sonntag sollen sich die Vereine für eine der beiden Varianten entscheiden. Nach großem Dafürhalten will man im Fußballkreis für Frauen und Junioren ein eigenes Meinungsbild einholen, weil hier der Mitgliederschwund am größten sei und die Junioren „absolute Priorität“ (O-Ton Metzler) besäßen.

Jörn Metzler erklärte am Beispiel eines Saisonstarts etwa am 25. April, dass 46 von 168 Ligen in Hessen die Runde nicht würden beenden können. Ein Re-Start Ende April erscheint aufgrund der steigenden Fallzahlen als nahezu abwegig. Das „Meinungsbild“ will der Kreisfußballwart mit in die nächste Sitzung des Verbandsvorstandes am Donnerstag, 25. März, nehmen. Dann will der HFV ein Entscheidung treffen.

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