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Frankfurts Torwart Lukas Hradecky patzte beim 2:1 für Bremen, Werders Thomas Delaney freut sich. Foto: Carmen Jaspersen/dpa

Eintracht Frankfurt

Adlerauge: Hradecky patzt, Eintracht verliert

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So wird es nichts mit der Champions  League. Das 1:2 in Bremen war bereits die vierte Auswärtsniederlage der Frankfurter Eintracht in Folge. Verantwortlich für die erneute Pleite in der Fremde war diesmal der sonst so zuverlässige Torwart Hradecky, der den entscheidenden Treffer mit einem kapitalen Fehler verursachte. Am nächsten Sonntag muss Verfolger Hoffenheim auf Abstand gehalten werden, um zumindest Platz sechs und damit die Euro League zu sichern. In der Vorrunde tat sich die SGE zu Hause schwer, war dann aber bei den folgenden Auswärtsspielen bis in die Haarspitzen motiviert und gewann meistens. In der Rückrunde wird dagegen zu Hause gewonnen und auswärts verloren, wie jetzt auch in Bremen. Das liegt aber auch am Spielplan. Denn anders als in der Vorrunde hat man die stärkeren Gegner jetzt auswärts. Dazu zählt inzwischen auch Bremen, das unter Trainer Kohfeldt die spielerischen Tugenden wiederentdeckt hat und in Max Kruse über den vielleicht abgezocktesten aller Bundesligaprofis verfügt.

So wird es nichts mit der Champions  League. Das 1:2 in Bremen war bereits die vierte Auswärtsniederlage der Frankfurter Eintracht in Folge. Verantwortlich für die erneute Pleite in der Fremde war diesmal der sonst so zuverlässige Torwart Hradecky, der den entscheidenden Treffer mit einem kapitalen Fehler verursachte. Am nächsten Sonntag muss Verfolger Hoffenheim auf Abstand gehalten werden, um zumindest Platz sechs und damit die Euro League zu sichern. In der Vorrunde tat sich die SGE zu Hause schwer, war dann aber bei den folgenden Auswärtsspielen bis in die Haarspitzen motiviert und gewann meistens. In der Rückrunde wird dagegen zu Hause gewonnen und auswärts verloren, wie jetzt auch in Bremen. Das liegt aber auch am Spielplan. Denn anders als in der Vorrunde hat man die stärkeren Gegner jetzt auswärts. Dazu zählt inzwischen auch Bremen, das unter Trainer Kohfeldt die spielerischen Tugenden wiederentdeckt hat und in Max Kruse über den vielleicht abgezocktesten aller Bundesligaprofis verfügt.

Die Eintracht kombinierte bei Werder teilweise zwar ansprechend und zeigte, dass sie sich unter Trainer Kovac weiterentwickelt hat, aber wie zuletzt fehlte auswärts der letzte Biss und das nötige Quäntchen Glück. Möglicherweise gehen die Gerüchte um einen möglichen Kovac-Wechsel zu den Bayern auch nicht ganz spurlos am Team vorbei. Kovac und die Gerüchte haben allerdings nichts mit individuellen Fehlern wie dem von Hradecky zu tun, der Kapitän Abraham ein Eigentor bescherte und der Eintracht genau den einen Punkt kostete, der sie auf Champions-League-Platz 4 gehalten hätte.

Schade, denn die SGE war nach der Bremer Führung gut aus der Halbzeitpause gekommen und hatte durch Jovic nach tollem Hackentrick von Boateng ausgleichen können. Jovic und da Costa vergaben anschließend Möglichkeiten zum Führungstor für die SGE. Dann kam die Panne von Hradecky.

Die Eintracht hat in Bremen gewiss nicht versagt, aber es ist klar, dass eine ausgeglichene Rückrunden-Bilanz mit Heimsiegen und Auswärtsniederlagen nicht für die Champions League reichen wird. Bei einer Heimniederlage am Sonntag gegen Verfolger Hoffenheim wäre auch Platz sechs und damit die Europa League fraglich. Aber all das ist Jammern auf hohem Niveau, denn wenn es jetzt heißt, die Eintracht müsse sich nach hinten absichern, geht es um den Europa-League-Platz, in früheren Jahren um den Klassenerhalt. Das darf man nicht vergessen und sich auf weitere interessante Eintracht-Spiele freuen. Genauso spannend ist sicher die Frage, wie es mit Niko Kovac weitergeht.

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