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Ski alpin: Petra Vlhova aus der Slowakei siegte in St. Moritz.

Weltcups der Damen und Herren

Ski alpin: Enttäuschungen für deutsche Skifahrer, Favoriten siegen

Im Ski alpin wurden am Sonntag zwei Rennen ausgetragen. Bei den Damen siegte Petra Vlhova im Parallel-Slalom, Alexis Pinturault siegte im Slalom der Herren.

St. Moritz / Val d'Isère: Die deutschen Skirennfahrerinnen haben eine sehr gute Ausgangsposition beim Parallel-Slalom in St. Moritz nicht für einen zählbaren Erfolg genutzt. Beim Slalom der Herren wurde der beste Deutsche 21.

Nach Rang drei in der Qualifikation schied Lena Dürr am Sonntag beim ersten Parallel-Slalom im Weltcup 2019/20 ebenso im Achtelfinale aus wie Christina Ackermann. Beiden fehlte in knappen Duellen weniger als eine Zehntelsekunde zur nächsten Runde. Zuvor waren die in der Qualifikation ebenfalls überzeugenden Marlene Schmotz und Jessica Hilzinger bereits in der ersten K.o.-Runde der besten 32 Fahrerinnen ausgeschieden.

Den Sieg in der Schweiz holte sich die Slowakin Petra Vlhova mit 0,02 Sekunden Vorsprung auf die Schwedin Anna Swenn-Larsson. Dritte wurde Franziska Gritsch aus Österreich. Mikaela Shiffrin aus den USA hatte auf einen Start verzichtet. Bereits am Dienstag wir der Weltcup der Damen mit einem Riesenslalom in Courchevel fortgesetzt.

Ski alpin der Herren: Dopfer mit Ergebnis zufrieden

Der ehemalige Vizeweltmeister Fritz Dopfer hat beim Weltcup-Slalom in Val d'Isère sein bestes Resultat seit eineinhalb Jahren eingefahren. Über die insgesamt ernüchternde Bilanz des Deutschen Skiverbands konnte sein 21. Platz in Frankreich am Sonntag aber nicht hinwegtäuschen. Beim überlegenen Sieg des Franzosen Alexis Pinturault war der 32-Jährige der einzige DSV-Fahrer im Finale. Die vier anderen Deutschen verpassten die Qualifikation für die Top 30. Dopfer kämpft seit einem Schien- und Wadenbeinbruch vor drei Jahren um eine Rückkehr zu alter Stärke.

Pinturault gewannt mit 1,44 Sekunden Vorsprung auf den Schweden Andre Myhrer. Stefano Gross aus Italien wurde Dritter. Der Norweger Henrik Kristoffersen arbeitete sich nach Rang 27 im ersten Lauf noch bis auf Platz vier nach vorne und verpasste das Podest um 0,01 Sekunden.

Der Weltcup der Herren wird am 20.12 in Gröden fortgesetzt.

Dann stehen die nächsten Speed-Rennen an.

Quelle: chiemgau24.de

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dpa

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