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Allen Rodrigues de Souza und Marco Fabian.

Eintracht Frankfurt

Ein belebender Testspiel-Abend für Marco Fabian

Marco Fabian, der Mexikaner mit dem sonnigen Gemüt, der zuletzt so ein bisschen im Trüben fischte, hat am Donnerstagabend ein durchaus belebendes Erfolgserlebnis verspüren dürfen.

Marco Fabian, der Mexikaner mit dem sonnigen Gemüt, der zuletzt so ein bisschen im Trüben fischte, hat am Donnerstagabend ein durchaus belebendes Erfolgserlebnis verspüren dürfen. Der 29-Jährige, gepeinigt vom geplatzten Türkei-Wechsel und der zwischenzeitlichen Ausbootung bei dem Fußball-Bundesligisten , hat im Privatspiel der Hessen beim FC Ederbergland gleich zweimal eingenetzt. Das hat er gut gemacht.

Besonders lange hat der feine Techniker, der im Zuge seiner Wechselambition seine Rückennummer zehn ja schon an Filip Kostic abgetreten hatte und nun mit der sieben aufläuft, dazu nicht gebraucht. Drei Minuten nach seiner Einwechslung in der 58. Minute war er zum ersten Mal, in der 77. Minute zum zweiten Mal erfolgreich. Am Ende siegte der Bundesligist beim Hessenligisten standesgemäß mit 5:0 (2:0). Die übrigen Treffer erzielten Nachwuchsspieler Deji Beyreuther (10.) und der ebenfalls zweimal erfolgreiche Stürmer Goncalo Paciencia (19./88.). Der Doppelpack wird dem Portugiesen guttun.

Eintracht-Trainer Adi Hütter setzte auch die Profis ein, die zuletzt in die Trainingsgruppe zwei versetzt worden waren: Verteidiger Simon Falette kam direkt nach der Halbzeitpause, Marc Stendera und Branimir Hrgota wurden, wie Fabian, nach 58 Minuten eingewechselt. Nur der junge Angreifer Nelson Mandela fehlte im Aufgebot, er wird dem Profikader weiterhin erst einmal nicht mehr angehören.

Die Eintracht zeigte eine souveräne Leistung, ohne zu glänzen. Coach Hütter experimentierte ein wenig, testete Linksverteidiger Jetro Willems auf der anderen Seite. Übrigens: Der Niederländer ist nach seiner Roten Karte aus dem Bremen-Spiel für drei Ligaspiele gesperrt worden, die Eintracht hat dagegen aber Einspruch eingelegt. Am 14. September wird darüber mündlich verhandelt.

So spielte die Eintracht: Trapp (46. Rönnow) – Willems, Ndicka (46. Falette), Knothe (58. Haller), Beyreuther (76. da Costa) – Hasebe, de Guzman (76. Torro) – Müller (58. Fabian), Geraldes (58. Stendera), Allan (58. Hrgota) – Paciencia. – Tore: 0:1 Beyreuther (10.), 0:2 Paciencia (19.), 0:3 Fabian (61.), 0:4 Fabian (77.), 0:5 Paciencia (88.). – Zuschauer: 2400.

(dur)

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