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Vor allem den Ball im Blick: Eintrachtler Kläre Hahn (rechts) hat sich gegen die Berlinerin Leonie Bössner durchgesetzt.

Hockey

SC 80 bestätigt den Auftakterfolg Eintracht verliert auch Spiel 2 und 3

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Ein Sieg und zwei Niederlage für die beiden Frankfurter HockeyZweitligisten.

Nun ist der Saisonstart also wirklich geglückt. Acht Tage nach dem Auftaktsieg in Ludwigsburg gewannen die Herren des SC 80 Frankfurt auch ihr erstes Heimspiel in der Zweiten Hockey-Bundesliga Süd.

SC 80 Frankfurt – Zehlendorfer Wespen 4:1 (2:0). – Beim Sieg über die Berliner konnten sich rund 200 Zuschauer einen ersten Eindruck von der Arbeit des neuen Trainer Jonathan Elliot machen. Anders als in Ludwigsburg, wo vier Ecken und ein Siebenmeter verwandelt wurden, machten die „80er“ ihre Tore diesmal allein aus dem Spiel heraus. „Wir haben uns ja auch viele Chancen herausgespielt“, freute sich Elliot, dessen Team in der 13. Minute durch Constantin Lenz in Führung ging. Fünf Minuten später erhöhte Benedikt Bauer auf 2:0. Dann dauerte es bis zum letzten Viertel, ehe der Belgier Geoffroy Cosyns mit dem 3:0 alles klar machte. Moritz Bonanni besorgte das 4:0, ehe den Berlinern, die auch ganz gute Phasen im Spiel hatten, durch Julian Böllkopf zwei Minuten vor Schluss auch noch ein Treffer gelang.

Schnell heranarbeiten

Die Zweitliga-Damen von Eintracht Frankfurt verloren auch ihre Spiele Nummer zwei und drei.

Eintracht Frankfurt – Blau-Weiß Berlin 1:5 (1:3). – Irgendwann während des Spiels, so Eintracht-Trainer Olaf Horn, habe sein Team den Glauben an sich verloren. Dabei führte die Eintracht durch Kläre Hahn zunächst (2.). Doch das hielt nicht lange. Annika Groß (6.), Julia Krämer (11.) und Annika Dittmer (29.) sorgten noch vor der Pause für klare Verhältnisse. Dittmer (44.) und Anna Röätscher per Ecke (54.) legten in der letztlich einseitigen Partie noch nach.

Eintracht Frankfurt – TuS Lichterfelde 1:3 (1:3). – Olaf Horn hat nach vielen Jahren als Eintracht-Trainer ein dickes Fell – und das braucht er auch. Immerhin konnte sein Team durch Julia Hilpert (12.) die frühe Berliner Führung von Julia Micheel (8., Ecke) ausgleichen. Als ausgeglichen empfand Horn auch die zweite Halbzeit. Nur hieß es eben zur Pause schon 3:1 für die Gäste, die durch Micheel auch die zweite Ecke nutzten (13.) und in der 24. Minute Micheel als dreifache Torschützin feierten. „Wir müssen uns möglichst schnell heranarbeiten“, ist Horn spätestens jetzt klar.

(rst)

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