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Drei Legenden unter sich: Matti Hautamaekki (links), Björn Einar Romören (mitte) und Adam Malysz (rechts). Foto aus dem Jahr 2011.

„Ich habe eine Behandlung begonnen“

Ex-Skiflug-Weltrekordhalter an Krebs erkrankt - 38-Jähriger teilt Schicksal mit emotionaler Botschaft

Der ehemalige Weltklasse-Skispringer und Ex-Weltrekordhalter Björn Einar Romören ist an Krebs erkrankt. Der Norweger zeigt sich mit emotionalem Post.

Oslo - Der ehemalige Weltklasse-Skispringer Björn Einar Romören ist an Krebs erkrankt. „Ich habe eine Behandlung begonnen und werde überleben“, erklärte der 38-Jährige am Dienstag in einer Mitteilung auf der Seite des Weltskiverbandes FIS. Im Frühjahr sei bei ihm ein Tumor im Rücken festgestellt worden. Es sei eine schwierige Situation für ihn und seine Familie, schrieb er. Momentan habe er wenig Energie und viele anstrengende Tage. Doch Romören gab sich kämpferisch: „Fuck Cancer“.

Der Norweger war mehrmals Weltrekord-Halter im Skifliegen und gewann acht Weltcups im Einzel. 2014 hatte er seine aktive Karriere beendet. Er arbeitet mittlerweile als Marketing-Manager für die norwegischen Skispringer und lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in Oslo.

Björn Einar Romören an Krebs erkrankt - Er kann auf eine lange Karriere zurückblicken

Er hielt den Rekord für den weitesten Sprung in der Geschichte. Am 20. März 2005 sprang im slowenischen Planica auf 239 Meter. Diesen Weltrekord hielt er bis zum 11. Februar 2011.

Romören feierte sein Weltcup-Debüt im Jahr 2001. Seine beste Platzierung war der dritte Rang im Gesamtweltcup war er 2003/2004. Außerdem holte er bei den Olympischen Spielen 2006 in Turin die Bronze-Medaille mit dem Team. Zweimal wurde ihm die Goldmedaille um den Hals gehängt, als er 2004 (in Planica) als auch 2006 (in Bad Mitterndorf) die Skiflug-Weltmeisterschaften im Team gewann. Bei den norwegischen Meisterschaften holte er insgesamt (Einzel- und Teamwettbewerb addiert) 15 mal Gold. 

Für Andreas Wellinger ist die Saison beendet. Natürlich ist seine Diagnose nicht so schlimm wie die von Romören, allerdings ist der DSV-Adler im Juni von einer Schockdiagnose überrascht worden

Für die nächste Saison gibt es auf jeden Fall eine revolutionäre Technik, mit der die Sportler springen werden. Sensoren sorgen für zusätzliche Informationen

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ank mit dpa

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