Doch noch ein Neuzugang?

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic schließt nicht aus, bis zum Ende der Transferfrist am Freitag noch einmal aktiv zu werden.

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic schließt nicht aus, bis zum Ende der Transferfrist am Freitag noch einmal aktiv zu werden. „Es kann noch das eine oder andere passieren“, sagte er. Sowohl bei den potenziellen Streichkandidaten als auch bei neuen Spielern. „Vielleicht überlegen wir noch, einen Zugang mit reinzunehmen.“

Einer ist schon nicht mehr da, Flügelspieler Danny Blum hat sich bis zum Saisonende an UD Las Palmas ausleihen lassen. Der spanische Zweitligist erhält zudem eine Kaufoption für den 27-Jährigen. So richtig stringent ist dieser Deal nicht, denn Blum, der nur 24 Pflichtspiele für den Pokalsieger bestritt, hat zwar nie den Durchbruch geschafft, doch Trainer Adi Hütter steht auf schnelle Außenbahnspieler, er baute den Frankenthaler auf und setzte ihn in allen drei Pflichtspielen, zumindest als Joker, ein.

Überdies: Nach der sinnvollen Verpflichtung von Flügelspieler Filip Kostic ist nun wieder eine Option für die Außenbahn weggebrochen.

Und der Blum-Abgang hat zur Folge, dass Eintracht Frankfurt einen weiteren deutschen Spieler unter Vertrag nehmen muss, um die DFL-Statuten, wonach zwölf Deutsche im Kader stehen müssen, zu erfüllen. Der Neue kann erneut aus der eigenen Jugend kommen, schon vor dem ersten Pflichtspiel musste die Eintracht die Nachwuchskräfte Tobias Stirl und Patrice Kabuya mit Profiverträgen ausstatten, um die Quote zu erfüllen. Oder der Verein präsentiert noch einen deutschen Profi als Neuzugang.

( dur)

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