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Formel 1: Mercedes überrascht beim Qualifying in Mexiko – Vettel enttäuscht über Q1-Aus

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Von: Lena Hempler

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Lewis Hamilton
Lewis Hamilton startet beim Mexiko-GP aus der zweiten Startreihe. © IMAGO/Zak Mauger

Zum Ende der Saison werden die Silberpfeile wieder stärker: Mercedes schafft es in Mexiko beim Qualifying auf P2 und P3!

Mexiko-Stadt - Wenig überraschend holte sich Max Verstappen für das Formel-1-Rennen die Pole-Position beim Großen Preis von Mexiko. Womit viele jedoch nicht unbedingt gerechnet hätten: Beide Mercedes starten weit vorne, George Russell sogar aus der ersten Startreihe auf P2 und Teamkollege Lewis Hamilton landet kurz dahinter auf dem dritten Platz. Weniger gut lief es dagegen für die beiden Ferraris - Carlos Sainz schafft es auf P5 und Charles Leclerc startet beim Rennen auf einem enttäuschenden siebten Platz.

Mercedes brachte zum letzten Rennen (23. Oktober) ein neues Upgrade, das scheint mittlerweile sehr gut zu funktionieren. Beide Fahrer sind sich sicher, dass das Auto jetzt deutlich konkurrenzfähiger ist. Hamilton ist vom Qualifying mit P2 und P3 sehr begeistert: „Das ist das beste Qualifying, das wir im gesamten Jahr hatten. Ich bin wirklich stolz auf das Team!“ Ein kleiner Motivationsschub könnte für den Briten auch sein, dass die letzten beiden Rennen in Mexiko jeweils vom dritten Startplatz aus gewonnen wurden.

Von wo starten die beiden Deutschen im Mexiko-GP?

Sehr enttäuschend war dafür der Qualifying-Ausgang für die beiden Deutschen, Sebastian Vettel und Mick Schumacher. Der Aston-Martin-Pilot schafft es gerade mal auf P17, doch den Grund für sein frühes Ende kann er sich noch nicht ganz erklären: „Das Vertrauen war ganz anders als gestern noch, obwohl wir gar nicht so viel geändert haben.“ Er vermutet: „Wir haben einfach nicht den Grip gefunden, der irgendwo im Auto versteckt ist. Ich weiß nicht, ob es nur an den Reifen lag für uns. [...] Hat einfach nicht so zu uns gepasst heute“, sagt Vettel im Sky Interview.

Mick Schumacher wurde seine beste Runde aufgrund von Tracklimits gestrichen - mit dieser hätte er es locker in Q2 geschafft. Der Deutsche erklärt, es sei „frustrierend, weil die Performance da ist.“ Er gesteht aber auch, sich bei seiner guten Runde verschätzt zu haben: „In meiner Ansicht war es so, dass das Hinterrad drauf gewesen wäre“, war leider nicht so. Schumacher schaffte es ganz knapp nicht mehr weiter und startet von P16. (lhe)

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