Eintracht Frankfurt

Gegner-Check: Vorsicht vor dieser Hoffenheimer Offensive

Nach der unglücklichen Niederlage hat die Eintracht die nächste Aufgabe vor der Brust. In der heimischen Commerzbank-Arena geht es gegen die TSG Hoffenheim. Die Kraichgauer sind ein direkter Konkurrent um die internationalen Plätze, daher ist das Spiel eminent wichtig für die Eintracht.

Nach der unglücklichen Niederlage hat die Eintracht die nächste Aufgabe vor der Brust. In der heimischen Commerzbank-Arena geht es gegen die TSG Hoffenheim. Die Kraichgauer sind ein direkter Konkurrent um die internationalen Plätze, daher ist das Spiel eminent wichtig für die Eintracht.

Die TSG ist aktuell richtig gut drauf. Nach einer kleinen Schwächephase zu Beginn der Rückrunde, bei der sie zur Spitzengruppe etwas abreißen lassen mussten, hat sich Hoffenheim wieder gefangen und holte elf Punkte aus den fünf Spielen. Die letzte Niederlage gab es Mitte Februar auf Schalke (0:2).

Einen großen Anteil am derzeitigen Erfolg hat die Offensivabteilung der TSG. Die Stürmer Serge Gnabry, Mark Uth und Andrej Kramaric haben zusammen unglaubliche 26 Treffer erzielt. Bei keinem anderen Bundesligisten haben die Stürmer so viele Tore erzielt wie in Hoffenheim. Auf dieses Trio muss die Eintracht besonders aufpassen. Gerade ein Serge Gnabry kann ein Spiel mit einer Einzelaktion alleine entscheiden. Die Fans der TSG blicken wohl schon mit Sorge in die Zukunft, denn Uth (Schalke 04) und eben Gnabry (zurück zum FC Bayern) werden wechseln und große Lücken hinterlassen.

Die Problemzone der Kraichgauer in der laufenden Saison ist ganz klar die Defensive. Mit 41 hat die TSG die meisten Gegentore der ersten acht Teams. Das ist einfach zu viel, um ganz vorne mitmischen zu können. Fehlende Abstimmung und immer wieder kapitale individuelle Fehler haben zu dieser Masse an Gegentoren geführt. Dazu beigetragen haben sicherlich auch die langfristigen Verletzungen von Spielern wie Emin Bicakcic und Havard Nordtveit und der Abgang von Jeremy Toljan zu Borussia Dortmund.

Zwischenzeitlich sah es so aus, als würde die Defensivschwäche den Kraichgauern das internationale Geschäft kosten, aber die Truppe von Trainer Julian Nagelsmann hat gerade noch rechtzeitig die Kurve bekommen und ist in einer blendenden Verfassung, was auch das fulminante 6:0 gegen den 1. FC Köln in der Vorwoche zeigte. Mit einem Sieg würde die TSG an der Eintracht vorbeiziehen und noch Chancen auf die Champions-League haben, was die Spieler extrem motivieren wird. Fehlen werden in Frankfurt lediglich Dennis Geiger und Emin Bicakcic. Dagegen wird der ehemalige Langzeitverletzte Kerim Demirbay wieder im Vollbesitz seiner Kräfte sein. Der Spielmacher der TSG ist sogar ein Kandidat für die Startelf.

Hoffenheim wird der SGE am Sonntag alles abverlangen und ein Gegner sein, der nur schwer zu schlagen ist. Die Eintracht hat aber des Öfteren schon gezeigt, dass sie auch gegen solch ein Kaliber gewinnen kann. Das Match verspricht große Spannung und kann ein großer Schritt für die SGE auf dem Weg nach Europa werden.

(smr)

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