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Hockey

SC 80 kann Mannheims starke Abwehr nicht knacken

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Im Spitzenduell in Mannheim hatte der SC 80 recht deutlich das Nachsehen.

Nun wird es also doch nichts mit der Langzeit-Tabellenführung des SC 80 Frankfurt. Nach dem 4:0 (1:0)-Sieg über die „80er“ im Spitzenspiel der Zweiten Hockey-Bundesliga Süd ist es vielmehr Erstliga-Absteiger TSV Mannheim, der nun mindestens bis zum 27. April 2019 auf dem Platz an der Sonne steht. Dann erst geht es in die zweite Saisonhälfte. Zwischendrin wird man sich in der Halle wieder begegnen. Schon am 2. Dezember gibt es dort das Erstligaduell SC 80 gegen TSV.

Der bis dahin mit 29 Treffern beste Angriff der Liga kam vor 400 Zuschauern kaum einmal zum Abschluss. Sein Team habe eben „so gut wie noch nie in dieser Saison verteidigt“, sagte Mannheims Trainer Alexander Vörg. Dafür spricht auch, dass die Frankfurter im ganzen Spiel nur eine Ecke zugesprochen bekamen: Die wurde kurz vor der Pause beim Stand von 1:0 vergeben. Anders die Mannheimer, die vier solche Gelegenheiten erhielten und zwei nutzten. Das 1:0 durch Moritz Rothländer (9.) und das 2:0 durch Aki Käppeler (44.) fielen jeweils durch Ecken.

Es war noch reichlich Zeit, als Frankfurts Trainer Jonathan Elliott seinen Torhüter herunternahm und für ihn einen elften Feldspieler brachte. Doch das ging gründlich nach hinten los. Zweimal wurden die „80er“ ausgekontert und zweimal traf Hannes Heßler ins leere Tor (54./56.). „Die zwei Kontertore haben das Ergebnis natürlich viel schlechter gemacht“, ärgerte sich Elliot nachher. Und es habe sicher auch „nicht geholfen“, dass fünf seiner Spieler am Wochenende als Trainer verschiedener Junioren-Teams in der Zwischenrunde der Deutschen Meisterschaft beschäftigt gewesen seien.

Im letzten Hinrundenspiel auf dem Feld am 27. Oktober empfängt der SC 80 nun noch den Münchener SC an der Feldgerichtstraße. Mit einem Sieg könnte der Rückstand auf die bereits mit der Freiluftsaison fertigen Mannheimer auf einen Punkt verkürzt werden. „Es ist also noch nicht alles verloren. Dieses Spiel wird entscheiden, wie gut unsere bisherige Saison war“, sagte Elliot dazu. Enttäuscht sei er immer noch über die Heimniederlage gegen Stuttgart Ende September: „Diese drei fehlenden Punkte könnten am Ende einen großen Unterschied machen.“

Im Dezember beginnt dann also der sportliche Überlebenskampf in der Ersten Liga in der Halle. Dort treffen die Frankfurter im zweiten Jahr nach dem Wiederaufstieg auf die Feld-Bundesligisten Nürnberger HTC und Mannheimer HC sowie auf die Zweitliga-Konkurrenten München, Stuttgart und TSV Mannheim.

(rst)

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