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Zeigte sich beim Skispringen deutlich verbessert und wurde in Seefeld Zweiter: Vinzenz Geiger. Foto: Barbara Gindl/APA/dpa

Weltcup Nordische Kombination

Guter Start ins Seefeld-Triple: Geiger wird Zweiter

Vinzenz Geiger untermauert seinen Status als derzeit bester deutscher Nordischer Kombinierer auch zum Start des Seefeld-Triples. Auf der WM-Schanze des vergangenen Jahres zeigt er sich verbessert und spielt anschließend seine Langlaufqualitäten aus. Nur einer ist stärker.

Seefeld (dpa) - Vinzenz Geiger hat den deutschen Nordischen Kombinierern zum Auftakt des prestigeträchtigen Seefeld Triples einen Podestplatz beschert. Der 22-Jährige musste sich im sonnigen Tirol nur dem dominanten Gesamtführenden Jarl Magnus Riiber aus Norwegen geschlagen geben.

Geiger, der beim Heim-Weltcup zuvor in Oberstdorf auf der Skisprung-Schanze noch nicht zurechtgekommen war und mit großem Abstand in den Langlauf gehen musste, zeigte sich am WM-Ort des vergangenen Jahres beim Springen deutlich verbessert. Er kam 101 Meter weit und bestätigte Bundestrainer Hermann Weinbuch, der gesagt hatte: "Auf der kleinen Schanze in Seefeld wird es für ihn besser gehen".

Geiger ging mit 47 Sekunden Rückstand auf den führenden Riiber als Fünfter in den Fünf-Kilometer-Langlauf und spielte dort seine Stärken aus. An den überragenden Skandinavier kam er zwar nicht heran, doch im Schlussspurt setzte er sich gegen dessen Landsmann Joergen Graabak stark durch.

Beim Triple finden an drei aufeinanderfolgenden Tagen drei Wettkämpfe statt, bei denen die Punkte und Zeitdifferenzen jeweils in den Wettbewerb des nächsten Tages mitgenommen werden. Für die erste und zweite Etappe gibt es die Hälfte der sonst üblichen Weltcup-Punkte, für die Abschlusswertung die doppelte Punktzahl.

Rekordgewinner der 2014 erstmals ausgetragenen Veranstaltung ist Eric Frenzel mit vier Siegen. Am Freitag zeigte Frenzel, der als Elfter ins Rennen gegangen war, eine gute Leistung und wurde als zweitbester Deutscher und mit der insgesamt zweitschnellsten Laufzeit Achter. Terence Weber wurde Zwölfter, Fabian Rießle kam auf Platz 20 und Johannes Rydzek lief als 23. über die Ziellinie.

"Es war sehr stressig", sagte Riiber mit Bezug auf den kurzen Abstand zwischen Springen und Langlauf im Ziel und lächelte - der Sprungwettkampf hatte erst zwei Stunden vor dem Lauf begonnen. An diesem Samstag steht um 13.00 Uhr das Skispringen an, zwei Stunden später wartet ein Zehn-Kilometer-Lauf auf die Athleten.

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