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Tennis-Legende ist tot - Boris Becker trauert: „Ruhe in Frieden, mein Freund“

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Von: Alexander Kaindl

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Er gewann vier Grand-Slam-Turniere, war ein früher Superstar des Sports. Nun ist Manuel Santana im Alter von 83 Jahren verstorben. Auch Boris Becker trauert.

Madrid - Er war einer der ganz Großen des Sports, räumte vier Grand-Slam-Titel ab und hatte für unzählige Tennisspieler dieser Welt Vorbild-Charakter. Jetzt ist Manuel Santana tot. Die spanische Legende starb am Samstag, 11. Dezember, im Alter von 83 Jahren in Marbella.

Santana gewann zweimal die French Open in Paris (1961 und 1964) sowie einmal die US Open in New York (1965). 1966 triumphierte er dann auch noch in Wimbledon. Der am 10. Mai 1938 in Madrid geborene Santana, der in seinem Heimatland „Manolo“ gerufen wurde und sehr beliebt war, war vor den Triumphen von Conchita Martínez (1994) und Rafael Nadal (2008) der einzige Spanier, der in Wimbledon gewinnen konnte.

Manuel Santana ist tot: Tennis-Legende gewann vier Grand-Slam-Titel

Zwischen 1980 und 1985 sowie zwischen 1995 und 1999 war er auch Kapitän des spanischen Davis-Cup-Teams. Neben zahlreichen anderen Persönlichkeiten verschiedener Bereiche bedauerte auch der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez den Tod des einstigen Tennis-Weltstars.

Die insgesamt 72 Turniersiege hätten Santana „zu einer Tennis-Legende und zu einem der besten Sportler unseres Landes“ gemacht, schrieb der sozialistische Politiker auf Twitter. 

Boris Becker erinnert sich an Manuel Santana - Trauer in der Tennis-Welt

Auch in Deutschland wird um den spanischen Tennis-Helden getrauert. Boris Becker postete auf seinen sozialen Netzwerken ein Bild von Santana.

Dazu schrieb er: „So erinnere ich mich an Manolo Santana! Ein Lächeln im Gesicht und einen Tennisschläger in der Hand! Ruhe in Frieden, mein Freund…“ Becker fügte außerdem noch „#legend“ an. Er selbst ist einer von Santanas Erben: Becker triumphierte in den Achtzigern und Neunzigern sechs Mal bei den großen Turnieren: In Wimbledon gelangen ihm drei Siege (1985, 1986 und 1989), bei den Australian Open ballte er zwei Mal die Faust (1991 und 1996) und bei den US Open durfte er einmal jubeln (1989). Lediglich ein French-Open-Titel fehlt Becker in seiner Sammlung. (akl/dpa)

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