Richie Müller rechnet mit Pfiffen

Nach dem Derby ist vor dem Derby. Aber ist nach dem ersten Derbysieg auch vor dem zweiten? „Wir haben nichts dagegen“, sagt Rico Rossi lächelnd.

Nach dem Derby ist vor dem Derby. Aber ist nach dem ersten Derbysieg auch vor dem zweiten? „Wir haben nichts dagegen“, sagt Rico Rossi lächelnd. Nach dem 4:3 in Bad Nauheim zum Saisonstart fährt der Trainer der Kassel Huskies heute mit seinem Team nun gut gelaunt und zuversichtlich nach Frankfurt. Die Erinnerung an das Viertelfinal-Aus der vergangenen Saison bei dem alten Erzrivalen spielt da keine große Rolle mehr.

„Wir wollen nach vorn blicken, nicht nach hinten. Wir haben neue Leute, ein neues System und neue Ziele. Und wir wollen unser Spiel durchsetzen“, betont Rossi, wobei: „Unsere neuen Spieler haben schon in Nauheim mitbekommen, welchen Wert die Hessenderbys für uns und für unsere Fans haben.“ Seine Kasseler seien eingestellt auf einen starken Gegner, der mit zwei Siegen und 10:3 Toren einen perfekten Start erwischt hat. „Das wird alles andere als eine leichte Aufgabe. Mehr eine Herausforderung“, mahnt er. Einen Vorteil für die Löwen aber sieht Rossi nicht: „In Derbys gibt es keine Favoriten.“

Der Frankfurter Sportdirektor Franz Fritzmeier wiederum warnt vor Kassel: „Das ist eine absolute Spitzenmannschaft, die sehr gefährlich sein kann und viele erfahrene Spieler hat.“ Nicht zuletzt Richie Mueller. Nach einer starken Saison als DEL-2-Topscorer beim SC Riessersee kommt er als Huskie nach Frankfurt. „Es wird wohl ein paar Pfiffe geben“, sagt der frühere Löwe, „aber darauf bin ich gefasst.“ Mit Eric Valentin ist noch ein Ex-Frankfurter für Kassel im Einsatz, während mit Carter Proft, Kevin Maginot und Lukas Koziol drei ehemalige Kasseler für Frankfurt auflaufen. Derweil gibt es Verletzungssorgen um einige Löwen: Antti Kerälä fehlt noch länger, bei Tim Schüle, Dominik Meisinger und Dani Bindels ist der Einsatz heute fraglich. hna/mka

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