EC Bad Nauheim

Bei den Roten Teufeln ist harte Arbeit angesagt

Gerne würde Bad Nauheim wieder die Play-offs der DEL 2 erreichen. Neu-Trainer Kreutzer weiß, worauf es dafür ankommt.

Die Roten Teufel planen auf dem Level der beiden Vorjahre. Mit einem 2,5 Millionen Euro Budget und rund 2500 Zuschauern. 13 Spieler, die in der Vorsaison so unglücklich im Viertelfinale gescheitert waren (drei Overtime-Niederlagen beim Serien-1:4 gegen Kaufbeuren) sind geblieben.

Die Team-Hierarchie wird sich dennoch verändern. Persönlichkeiten wie Harry Lange (jetzt Co-Trainer) oder auch Dusan Frosch (Rosenheim) stehen nicht mehr auf dem Eis, Rückhalt Felix Bick, Marius Erk, Dominik Meisinger (alle Frankfurt) und Andreas Pauli (Bad Tölz) sind nicht mehr dabei. Dafür wurden neben drei aufstrebenden jungen Spielern wie Max Hadraschek, Marcel Kahle und Andrej Bires erfahrene Kontingentspieler wie Dustin Sylvester, Mike Dalhuisen oder auch Torwart Jonathan Boutin verpflichtet.

„Wichtig ist es, zu einem Team zu werden. In unserer Position, als Standort Bad Nauheim, geht es nur über Geschlossenheit. Dazu gehören Mannschaft, Umfeld und natürlich die Fans. Unsere Aufgabe ist, das Publikum mitzunehmen, es zu begeistern“, sagt Kreutzer, der den nach vier Jahre bei den Teufeln nach Bayreuth weitergezogenen Petri Kujala sportlich beerbt und dessen Verpflichtung aufgrund seiner Vita mit einer hohen Erwartungshaltung verbunden ist. Kreutzers Spielidee: „Hinten kompakt, hart arbeitend, vorne einfach, gradlinig, mit den Freiheiten, die technischen Fähigkeiten auszuspielen.“

Zu den Top-Ten-Kandidaten zählt der EC Bad Nauheim so zweifellos . Ob es am Ende erneut zu einer direkten Play-off-Qualifikation kommt, bleibt abzuwarten. In der Vorsaison hatte Ex-Nationalspieler Marcel Brandt den Roten Teufeln nach durchwachsener Saison den nötigen Kick für das letzte Hauptrundenviertel gegeben.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare