Volleyball

Ein Mammut-Programm für die United Volleys Rhein-Main

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Nun müssen die United Volleys Rhein-Main Flagge zeigen. Innerhalb von 32 Tagen warten acht Spiele auf die Volleyballer.

Ein Highlight folgt aufs andere: Zu den Bundesligaspielen kommen noch die internationalen und nationalen Pokalhürden hinzu. Mehr als drei freie Tage, um Weihnachten und Silvester zu feiern, sind nicht drin.

„Ein Glück, dass ich nun, falls sich niemand verletzt, auf meinen kompletten Kader zurückgreifen kann“, sagt Trainer Michael Warm, der mit der Entwicklung seiner Mannschaft zufrieden ist: „Wir haben sicherlich noch genug zu besprechen und zu optimieren, aber die Jungs machen das schon immer besser. Die Mannschaft trainiert besser, bewegt sich auf dem Feld besser, harmoniert spielerisch besser. Ich spüre, dass die Jungs wissen, was auf sie nun zukommt.“

Der Japaner Issei Otake fehlt zwar noch in der heutigen Bundesliga-Partie bei der SVG Lüneburg, reist aber am Dienstag aus seiner Heimat an, wo er an den Uni-Meisterschaften teilnahm. Mittelblocker Tobias Krick hat seine durch die „Sommer-Überanspruchung“ verlorene Frische langsam wieder zurück. Und der lange verletzte Kapitän Sebastian Schwarz konnte endlich auch längere Zeit normal mittrainieren, so dass er bald erstmals vielleicht als vollwertig einsetzbarer Spieler dabei sein könnte.

Der heutige Auftakt des Mammutprogramms in Lüneburg findet nicht in der gefürchteten niedrigen Gellersenhalle statt, in der die United-Volleys in der vergangenen Saison mühevoll mit 3:2 gesiegt hatten. Austragungsort ist die CU-Arena in Hamburg. Für die Norddeutschen ist der Auftritt eine Premiere in der Hansestadt, wohin sie demnächst ohnehin ausweichen müssen. Denn die Gellersenhalle genügt nicht mehr den Auflagen der Volleyball-Bundesliga. Daher wird in Lüneburg eine neue und größere Halle gebaut.

Gegen den Tabellenfünften, der in der laufenden Saison zu Hause noch ungeschlagen ist, haben die Hessen seit der Gründung der United Volleys in vier Bundesligaspielen noch nie verloren. Trotz des Abgangs von Kapitän Scott Kevorken nach Friedrichshafen und fünf neuen Spielern im Team hat sich der Lüneburger Kader schnell gefunden. Viel gelobt wird der junge Zuspieler Adam Kocian, von dessen Pässen das kanadische Top-Trio Ryan Sclater, Raymond Szeto und Tyler Koslowsky profitiert.

„Wir konzentrieren uns erst einmal nur auf Lüneburg. Und dann immer auf den jeweiligen nächsten Gegner. Jede gut gelöste Aufgabe wird uns Selbstbewusstsein fürs nächste Spiel geben“, meint Trainer Michael Warm, wissend, dass es danach Schlag auf Schlag geht: Am Nikolaustag wartet auf sein Team mit dem Gastspiel beim siebenmaligen französischen Meister Montpellier Volley Université Club eine Monsteraufgabe im europäischen CEV-Cup. Aktuell liegt das Team vom Mittelmeer in der Liga auf Platz vier. Am 10. Dezember stellt sich in Frankfurt-Unterliederbach der TV Rottenburg vor.

Drei Tage später treten die Warm-Schützlinge an selber Stelle im DVV-Pokal-Halbfinale gegen Titelverteidiger VfB Friedrichshafen an (live in Sport 1). Am 17. Dezember folgt in Unterhaching eine Premiere gegen die durch eine Wildcard in die Bundesliga aufgenommenen Alpen Volleys. Und dann wartet dort auf die Rüsselsheimer eine vorweihnachtliche Partie: Am 21. Dezember das CEV-Cup-Rückspiel gegen Montpellier. Die letzte Partie des Jahres bestreiten die United Volleys am 28. Dezember bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen. Und wenig später geht es für die Volleyballer bereits am 3. Januar mit dem Bundesliga-Hit in Frankfurt gegen den Rekordgewinner Friedrichshafen weiter (live im Sport 1.).

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