Volleyball

Schwarz gibt United Volleys mehr Stabilität – 3:1

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Der Kapitän betrat erstmals für längere Zeit die Bühne. Und hatte gleich einen großen Anteil am 3:1 (19:25, 25:22, 25:19, 25:20)-Triumph bei der bisher in der Bundesliga daheim ungeschlagenen SVG Lüneburg.

Der Kapitän betrat erstmals für längere Zeit die Bühne. Und hatte gleich einen großen Anteil am 3:1 (19:25, 25:22, 25:19, 25:20)-Triumph bei der bisher in der Bundesliga daheim ungeschlagenen SVG Lüneburg. „Ein schwer erkämpfter Sieg gegen einen guten Gegner. Wichtig ist, dass ich endlich aus dem Vollen schöpfen kann, was angesichts des Mammutprogramms im Dezember den Ausschlag geben könnte“, freute sich Trainer Michael Warm.

Nachdem die United Volleys Rhein-Main in Hamburg den ersten Satz verloren hatten, beorderte Warm die bisher wegen gesundheitlicher Probleme nur sporadisch eingesetzten Sebastian Schwarz und Tobias Krick aufs Feld. Beide, obwohl noch nicht in Topform, trugen viel zur Verbesserung der Mannschaft bei. Mit Kapitän Schwarz (73 Prozent Annahme in Position) war die Annahme sicherer als mit dem noch unerfahrenen Adrian Aciobanitei. Der Routinier nimmt viel mehr an, dirigiert den Annahmeriegel.

Erstmals konnte der seit April 2017 bis auf Kurzeinsätze in der Annahme pausierende Schwarz dazu auch angreifen. Seine Schmetterbälle sind nicht krachend und spektakulär wie bei Lincoln Williams (22 Punkte), Moritz Karlitzek (17) oder Aciobanitei (7). Meistens schlug er taktisch klug den gegnerischen Block an. Dass er vom Lüneburg-Trainer Stefan Hübner aber auf Anhieb zum besten Spieler der Partie erklärt wurde, lag vielleicht auch ein wenig daran, dass die beiden einst gemeinsam in der Nationalmannschaft spielten.

Krick war im Angriff diesmal nicht so effektiv, allein die Anwesenheit des 2,11-Meter-Riesen am Netz flößt dem Gegner aber Respekt ein. Das von ihm erzielte 6:5 im zweiten Satz war der erste Block-Punkt der Hessen überhaupt. Mit zunehmender Dauer stand der Block immer besser.

„Wir haben auch danach nicht jede Chance genutzt. Aber das wichtigste ist, dass die Jungs auch nach Sätzen, die verloren gehen, weil es nicht läuft, die Nerven behalten“, lobt Warm die Entwicklung seines Teams.

(löf)

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