Volleyball

United Volleys erwarten schweres Spiel im Europapokal

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Auf die United Volleys Rhein-Main wartet heute eine Hammer-Aufgabe. „Beim Hinspiel in Montpellier haben wir unsere beste Saisonleistung gezeigt.

Auf die United Volleys Rhein-Main wartet heute eine Hammer-Aufgabe. „Beim Hinspiel in Montpellier haben wir unsere beste Saisonleistung gezeigt. Und die hat nur zu zwei gewonnenen Sätzen gereicht. Wenn wir also im Europapokal weiterkommen möchten, müssen wir uns heute noch einmal um einiges steigern“, betont Trainer Michael Warm vor der um 19.30 Uhr in der Rüsselsheimer Großsporthalle beginnenden Partie. Das erste Aufeinandertreffen am sonnigen Mittelmeer hatten die Franzosen 3:2 (20:25, 25:21 32:30, 20:25, 15:10) gewonnen. Dadurch wären die Hessen mit einem 3:0- oder 3:1-Sieg weiter, im Falle eines 3:2-Erfolges würde man gleich im Anschluss einen sogenannten „Golden Set“ spielen.

Vor der Spielstärke der Gegner hat der Coach den größten Respekt. Der auf Rang sieben liegende Université Club hat am Wochenende den Tabellendritten Poitiers mit dem früheren Frankfurter Zuspieler Jan Zimmermann 3:2 geschlagen. „Die dortige Liga ist stärker als die Bundesliga. Montpellier ist mit dem Esten Andri Aganits und dem Spanier Gustavo Delgado Escribano sehr stark im Mittelblock, der ebenso wie die Außenangreifer Andrii Diachkov aus der Ukraine und Jean Patry – Topscorer im Hinspiel – vom ausgebufften italienischen Zuspieler Davide Saitta bestens bedient wird.“

Die Chancen für sein Team stuft Warm bei 40 Prozent ein, im Falle einer optimalen Leistung noch höher. „Ich habe nie gedacht, dass wir Berlin schlagen können, habe umgekehrt gehofft, dass es gegen Friedrichshafen enger zugehen würde. Montpelliers Spielstärke ist in einer ähnlichen Dimension wie bei Berlin und Friedrichshafen, die schenken sich nichts. Das zeigt aber auch, dass alles möglich ist.“

Sorgen bereitet Warm nach wie vor der Gesundheitszustand seines Spielmachers Patrick Steuerwald. Der Einsatz in Haching, auch wenn er die Wende zum Sieg eingeleitet hatte, hat dem noch nicht ganz gesunden Steller nicht gutgetan. Er hat seit Sonntag nicht trainiert, ist für das heutige CEV-Cup-Spiel zumindest einsatzfähig. Ob er von Anfang an auf dem Feld stehe, werde davon abhängen, wie er sich fühlt.

(löf)

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