Volleyball

United Volleys werden für ihre vielen Fehler bestraft

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Zum ersten Mal seit mehr als eineinhalb Jahren verloren die United Volleys Rhein-Main gegen eine Mannschaft, die in der Bundesliga hinter ihnen lag.

Zum ersten Mal seit mehr als eineinhalb Jahren verloren die United Volleys Rhein-Main gegen eine Mannschaft, die in der Bundesliga hinter ihnen lag. Für das 1:3 (16:25,25:18, 18:25, 22:25) in Düren zeichneten vor allem die Schwächen im Aufschlag und in der Annahme verantwortlich. Während die Eifelstädter mit ihren gefährlichen Angaben den Gegner mächtig unter Druck setzten, sieben Asse schlugen und nur neun Angaben verschlugen, leisteten sich die Hessen 20 vergebene Aufschläge bei nur fünf direkten Punkten.

Die Annahme der United Volleys war mit Ausnahme ihres besten Spielers Moritz Karlitzek (67 Prozent Annahme in Position) schlichtweg katastrophal, wobei es diesmal nicht nur wie gewohnt den Rumänen Adrian Aciobanitei betraf, sondern auch den für ihn eingewechselten Routinier Sebastian Schwarz und Libero Julian Zenger. Die Anzahl der Eigenfehler (32:20) zeigt, wo gestern der Schuh drückte. Erschwert durch die schlechte Annahme, zog auch Zuspieler Patrick Steuerwald im Vergleich zum Belgier Stijn D’Hulst auf der anderen Seite des Netzes den Kürzeren.

Im Block und im Angriff schenkten sich beide Teams nichts. Während bei Düren der im Frankfurter Volleyball-Internat ausgebildete Marvin Prolingheuer (21 Punkte) und der Lette Romas Sauss (19) kaum zu blocken waren, punkteten bei den United Volleys am fleißigsten Moritz Karlitzek (20), der australische Diagonalspieler Williams (15), Aciobanitei (12) und der erstmals in der Saison spielende Mittelblocker Tobias Krick (9).

(löf)

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