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Volleys blicken nach Pokal-Aus auf die Liga

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Bis Mittwoch schwamm die junge Mannschaft der United Volleys Rhein-Main auf einer Erfolgswelle, dann bekam sie vom VfB Friedrichshafen eine Lektion erteilt. „Wir haben nicht schlecht gespielt.

Bis Mittwoch schwamm die junge Mannschaft der United Volleys Rhein-Main auf einer Erfolgswelle, dann bekam sie vom VfB Friedrichshafen eine Lektion erteilt. „Wir haben nicht schlecht gespielt. Der Gegner war einfach besser, konstanter, hat uns gezeigt, woran wir arbeiten müssen“, sagte Mittelblocker Lukas Bauer nach dem 0:3 (23:25, 16:25, 17:25) im Halbfinale des DVV-Pokals. Der VfB mache „nie Fehler“, bringe alles zurück. „Da muss man Geduld haben, zwei, drei Mal angreifen, bevor der Punkt sitzt.“

Genau das habe seiner Mannschaft nicht gelegen, betonte United-Trainer Michael Warm. „Wir spielten zu hektisch, wollten die Punkte mit der Brechstange erzwingen.“ Zufrieden mit der Leistung sei er nur im ersten Satz gewesen. „Verloren haben wir das Match im Block/Abwehr-Bereich. Der Block stand häufig nicht im richtigen Moment an richtiger Stelle, die Koordination stimmte nicht. Zu oft wurden wir angeschlagen, und der Ball ging ins Aus.“ Eine Rolle hätte auch gespielt, dass Lincoln Williams wegen einer Knieverletzung vorher nicht trainieren konnte, was sich in der niedrigen Effizienz des Diagonalspielers bemerkbar machte. Die prozentual beste Angriffsquote hatte Tobias Krick (78 Prozent), die meisten Punkte sammelte Adrian Aciobanitei. Der Rumäne war der beste Spieler der Volleys. Vom Gegner vorher als Schwachpunkt in der Annahme ausgemacht, nahm er exzellent an und war auch im Angriff stark.

„Das Ganze war bitter. Jetzt müssen wir sehen, dass wir in der Liga dranbleiben“, sagte Libero Julian Zenger. „Wir müssen die wenige Zeit bis zum Spiel am Sonntag bei den AlpenVolleys in Haching nutzen. Die haben jetzt das Niveau erreicht, auf dem ich dieses Champions-League-erfahrene Team sehe, sind blockstark, schlagen gefährlich auf. Das wird ein ganz anderes Match. Da müssen und können wir vermehrt unsere Stärken reinbringen.“

(löf)

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