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Streik bei der Deutschen Bahn: Wie viel verdienen DB-Lokführer?

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Von: Yasemin Kamisli

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Ausfälle, Verspätungen und Kritik. Die GDL hat ihre Angestellten zum Streik bei der Deutschen Bahn aufgefordert.
Ausfälle, Verspätungen und Kritik. Die GDL hat ihre Angestellten zum Streik bei der Deutschen Bahn aufgefordert. © Carsten Koall/dpa

In ganz Deutschland streikt die Lokführergewerkschaft GDL. Angestellte fordern von der Deutschen Bahn mehr Gehalt. Doch wie viel Geld verdienen eigentlich Beschäftigte der DB?

Frankfurt - Seit Mittwochmorgen (11.08.2021) sorgt der Streik der Lokführer in Ostdeutschland sowie in Großstadt-Metropolen für zahlreiche Zugausfälle und Verspätungen. Darunter sind ebenfalls einige Strecken des RMVs betroffen.

Auf den Streik reagierte das Unternehmen mit Ersatzfahrplänen und verstärkte das Personal auf den Bahnhöfen. Der GDL Vorsitzende Claus Weselsky macht die Deutsche Bahn für die kurzfristigen Zugausfälle verantwortlich und verteidigt die rund 95 Prozent der streikenden Lokführer.

Lokführer-Streik: Was die GDL von der Deutschen Bahn verlangt

Ausfälle, Verspätungen und Kritik. Grund für den Verkehrsstillstand sind Forderungen nach mehr Gehalt und besseren Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmer der Deutschen Bahn (DB). Die Lokführergewerkschaft GDL fordert Lohnerhöhungen von rund 3,2 Prozent, sowie einen Corona-Bonus von 600 Euro im kommenden Jahr. Außerdem soll die Laufzeit des Tarifvertrags 28 Monate betragen.

Claus Weselsky
Claus Weselsky (r) spricht am Ostbahnhof in Berlin zu den streikenden Lokführern. © Wolfgang Kumm/dpa

Doch wie viel Geld verdienen die Angestellten der Deutschen Bahn eigentlich? Das Nachrichtenportal T-Online hat eine Übersicht zusammengestellt.

GDL-Streik: so viel verdienen Beschäftigte der Deutschen Bahn

Die Deutsche Bahn sieht den GDL-Streik als unnötige Eskalation zu einem ungünstigen Zeitpunkt. „Gerade jetzt, wenn die Menschen wieder mehr reisen und die Bahn nutzen, macht die GDL-Spitze den Aufschwung zunichte, den wir in Anbetracht der massiven Corona-Schäden dringend brauchen“, teilte Personalchef Martin Seiler am Dienstag (10.08.2021) mit. (Yasemin Kamisli)

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