Die Deutsche Post DHL führt einen neuen WhatsApp-Service für Kunden ein.
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Die Deutsche Post DHL führt einen neuen WhatsApp-Service für Kunden ein. (Archivbild)

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Deutsche Post mit neuem Service via Whatsapp – Kunden sind sauer

  • Marvin Ziegele
    VonMarvin Ziegele
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Die Deutsche Post DHL bietet einen neuen Kundenservice auf WhatsApp an. Das führt nicht bei allen Kunden zu positiven Reaktionen. 

Frankfurt – Die Deutsche Post DHL nutzt ab sofort den Messenger WhatsApp. Das hat das Unternehmen auf Twitter bekannt gegeben. „Bei Fragen & Problemen erreicht ihr unser Team über den beliebten Messenger“, heißt es. Kunden können also künftig statt der Servicehotline eine weitere Option nutzen, um Informationen rund um ihre Pakete zu bekommen.

Momentan ist unter der Nummer 0228/76363719 die virtuelle Chatberaterin Marie erreichbar. Das Programm der Deutschen Post DHL befindet sich allerdings noch in der Betaphase. „Marie lernt noch und kann daher noch nicht alles beantworten. Aber auch wir Menschen lernen ja ständig dazu“, heißt es von DHL auf Twitter. Vorausgegangen war ein der Tweet eines Kunden, der sich über den Chatbot der Deutschen Post beschwerte: „So witzlos, weil der bei komplizierteren Sachverhalten nicht hilft, außerdem nicht bei Auslandssendungen und im Prinzip liest er nur den Sendungsstatus vor.“

Deutsche Post DHL bietet neuen WhatsApp-Kundenservice

Die digitale Dame von DHL soll hauptsächlich Fragen zum Sendungsstatus der Pakete beantworten. Dazu reicht es, die Paketnummer via WhatsApp zu schicken. Bisher ist völlig offen, ob DHL plant, menschliche Support-Mitarbeiter des Unternehmens hinter der WhatsApp-Serviceleistung arbeiten zu lassen. DHL verrät leider auch nicht, wann der Kundenservice erreichbar ist. Da DHL jedoch bei Fragen auch auf Twitter von 8 bis 20 Uhr und samstags von 8 bis 16 Uhr erreichbar ist, ist es möglich, dass der WhatsApp-Support zu ähnlichen Zeiten verfügbar sein wird.

Der neue Service stößt nicht bei allen DHL-Kunden auf Akzeptanz. „Warum nur WhatsApp?“, fragt ein Twitter-Nutzer unter dem Beitrag. „Warum nicht bei Telegram?“, ein anderer. Auch ist zu lesen: „Alle verlassen WhatsApp! und DHL so: ,Hey, lass uns dort Support machen!‘“ Der DHL-Kundenservice antwortete prompt und begründete sein Vorgehen wie folgt: „Wir starten mit dem populärsten Messenger, um die Akzeptanz zu prüfen. Ob wir auf andere Messenger ausrollen, ist noch offen.“. (marv)

Erst kürzlich sicherte sich ein Handwerker mehr als 1000 E-Fahrzeuge der Deutschen Post DHL. Er will sie auf eigene Faust weiterverkaufen. 

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