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DPD-Paket landet bei Nachbarn - die sorgen für Eklat: „Wie frech kann man sein?“

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Von: Yasina Hipp

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Notiz an Berliner Nachbarn, die ein wertvolles Paket angenommen haben.
Notiz an Berliner Nachbarn, die ein wertvolles Paket angenommen haben. © Screenshot/Instagram/notesofberlin

Normalerweise ist es ein freundlicher Nachbarschafts-Dienst, Pakete anzunehmen. In Berlin ist es dabei zu einem kuriosen Zwischenfall gekommen.

Berlin - Jeder kennt es: An der Tür klingelt es, der Postbote mit einem Päckchen für jemand anders, nicht zustellbar, weil der Nachbar nicht zuhause ist. Wie es sich gehört, nimmt man das Päckchen an und wartet, bis der betroffene Nachbar kommt und es abholt. Normalerweise rührt man die fremde Ware natürlich nicht an, lediglich das Etikett kann bei Neugier etwas genauer untersucht werden. In Berlin waren offenbar einige Nachbarn nicht so rücksichtsvoll, öffneten das angenommene Paket und vergnügten sich mit dem Inhalt, wie tz.de berichtet.

DPD-Paket: „Wie kann man so frech sein?!“

Auf einem beim Instagram-Account „notesofberlin“ gelandeten Zettel macht eine Berlinerin ihr Leid öffentlich. In dem Paket, welches die Nachbarn angenommen haben, waren demnach Weinflaschen. Das sahen die Nachbarn wohl als Einladung und tranken den fremden Wein leer. Besonders frech: Die leeren Flaschen entsorgten die Durstigen im Müll des Mehrfamilienhauses, sodass die eigentliche Empfängerin gleich wusste, was Sache ist. In einem Brief an die Nachbarn ist zu lesen, was die Berlinerin besonders empört: „1. War das mein Geburtstagsgeschenk eines Freundes und 2. Wie kann man so frech sein?!“

Vom Postdienst erwartet die Empfängerin in der kommenden Woche noch eine Nachricht, die dann offenbaren wird, welcher der Nachbarn die Frechheit begangen hat. Bis dahin gibt sie demjenigen noch die Chance, sich persönlich zu melden. Das riecht nach Stress in der Nachbarschaft!

Video: Auch dreist - Hermes-Bote wirft Paket auf den Balkon

DPD-Weinpaket: So reagiert die Instagram-Welt

In den Kommentaren zu dem Post mischen sich vor allem Neugier und Mitleid. Viele wollen wissen, wie der Krimi um den leer getrunkenen Wein ausgeht und bitten um Updates. Andere zeigen Mitgefühl oder Humor. Einer schreibt: „Das ist ja zum WEINen“, heißt es, und eine andere meint: „Der oder die Nachbar/in hat es bestimmt nur gut gemeint, quasi als Vorkoster/in. Wenn jetzt noch eine Beurteilung kommt wie: war süffig und schmeckte im Abgang leicht pelzig, weiß man doch gleich mit welchem Wein man es zu tun hat.“ Ein DHL-Bote erklärte auf einem Zettel, warum er ein Paket nicht zustellt.

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