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„Wie im Himmel“: Burger-Laden lässt keine Kinder und Teenies mehr rein

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Von: Bjarne Kommnick

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Ein Burger-Laden lässt keine Kinder mehr rein. Mit der neuen Regel ist der Inhaber äußerst zufrieden. Die Kritik einiger Eltern ist ihm „einfach egal“.

Nelson – Fabian Prioux ist Restaurant-Besitzer im neuseeländischen Nelson. In seinem Burger-Laden hat er ein Kinderverbot ausgesprochen und sagt nun, seit dieser Maßnahme „ist es wie im Himmel“, wie „nzherald.co.nz“ zuvor berichtet hatte. Der Grund für die neuen Regeln sei, dass Kinder in Vergangenheit Schäden in Höhe von Tausenden Dollar verursacht hätten. Kinder unter 12 Jahren dürfen nun gar nicht mehr in das Lokal, Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren dürften immerhin in Begleitung ihrer Eltern zu Gast sein, wie 24hamburg.de berichtet.

StadtNelson
Fläche422,2 km²
Bevölkerung52.900
Gegründet1841

Burger-Laden gibt Kindern Hausverbot – Jugendliche dürfen nur in Begleitung der Eltern rein

Der Betreiber des Burger-Lokals Prioux erklärt: „Diese Entscheidung wurde nach einem Jahr des Dramas und Problemen mit unerzogenen Kindern getroffen“. Demnach sei es immer wieder vorgekommen, dass Kinder in seinem Lokal etwas beschädigt hätten und die Eltern nicht einmal etwas gesagt hätten. „Die Tische wurden mit Messern zerstochen, die Stühle wurden beschädigt und die Wände wurden beschädigt“. Zuletzt fiel auch ein Ostsee-Restaurant damit auf, Kinder bei sich zu verbieten. „Weil Eltern nicht aufpassen“, erteilt ein Lokal in England Kinder unter fünf Jahren Einlassverbot.

Inhaber Fabian Prioux in seinem Abbey Road Burger, Bar & Cafe
Fabian Prioux verbietet Kinder in seinem Lokal und ist damit äußerst zufrieden. © Abbey Road Burgers, Bar & Cafe

Diese Entscheidung wurde nach einem Jahr des Dramas und Problemen mit unerzogenen Kindern getroffen.

Fabian Prioux, Inhaber eines Burger-Restaurants, das Kindern und Jugendlichen den Zutritt verwehrt

Lokal-Inhaber schwärmt von neuer Keine-Kinder-Regel: „Wir haben großartige Resonanz erhalten“

Deshalb verteidigt Prioux sein Kinderverbot: „Wir sollten uns nicht mit diesem Schaden auseinandersetzen müssen, besonders wenn ihre Eltern direkt neben ihnen sind und sehen können, was das Kind tut.“ Auch viele seiner Gäste seien mit den neuen Regeln zufrieden: „Seitdem ist es wie im Himmel. Wir haben großartige Resonanz von Leuten erhalten, die sagten, dass es ein guter Schritt war“, berichtet Prioux. Kinderfreie Orte sind längst keine Seltenheit mehr, sogar die erste Airline bietet kinderfreie Flüge. Auch ein Hotel in Deutschland, das deutsche Hotel Esplanade lässt keine Kinder mehr rein – und gewinnt gar vor Gericht. Erzürnte Eltern hatten geklagt und eine Klatsche kassiert.

Wirt hält trotz Kritik einiger Eltern an Kinder-Hausverbot fest: „Mir ist das egal“

Ein Grund für das Kinderverbot sei auch, dass in sein Lokal häufig Geschäftsleute kommen würde, um wichtige Gespräche mit Klienten zu führen. Gleiches gilt für ein Lokal in Großbritannien, das deshalb ebenfalls Kinder und sogar das Fluchen verbietet. „Natürlich müssen wir jetzt einige Familien ablehnen, sodass wir gewissermaßen etwas Umsatz verlieren, aber gleichzeitig denke ich, dass es mehr Menschen angezogen hat, weil sie wissen, dass sie kommen und an einem Ort essen können, an dem sie sich nicht über Kinder ärgern müssen“.

Trotzdem sei es deshalb auch zu unangenehmen Begegnungen gekommen: „Natürlich sind einige Familien mit Kindern gekommen und sie sind verärgert, weil sie nicht kommen und unser Essen probieren können“. Das sorge für Diskussionen: „Einige Leute verstehen das nicht, aber irgendwie ist es mir auch egal“, erklärt der Gastronom.

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