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Coronavirus in der Schweiz: Bekannte Bergbahn muss schließen - „Situation ist ernst“

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Das Coronavirus hat auch die Schweiz erreicht. Die Regierung hat Versammlungen von mehr als hundert Personen verboten - und Milliardenhilfen für Unternehmen angekündigt.  

  • Das Coronavirus Sars-CoV-2* ist in der Schweiz angekommen. Der erste Covid-19-Fall wurde am 25. Februar 2020 bekannt gegeben. 
  • Wegen einem Beschluss der Bundesregierung wurde der deutsche Botschafter in der Schweiz einbestellt. 
  • Die Schweizer Regierung hat nun umfangreiche Maßnahmen beschlossen. 

Coronavirus Schweiz- Jungfraujoch muss schliessen 

Update vom 14. Mär, 15.32 Uhr: Die gesamte Schweiz ist mittlerweile vom Coronavirus betroffen. Der Kanton Appenzell-Innerrhoden vermeldet jetzt seine ersten Coronavirus-Fälle (14. März 2020). Betroffen sind eine 57-jährige Frau und ein 59-jähriger Mann, berichtet das Newsportal 20min.ch. Die beiden würden grippale Symptome zeigen, es gehe ihnen den Umständen entsprechend gut.  

Die Luzern Polizei hat nach eigenen Angaben mehrere Polizeiposten wegen der Coronavirus-Krise geschlossen. Am Samstagabend (15. März 2020) schließt das Jungfraujoch (3.4545 Meter) in der Schweiz, wie auf der Webseite der Bahn zu lesen ist. Seit der Eröffnung der Bahn im Jahr 1912 war das Jungfraujoch nur während des Ersten Weltkriegs länger geschlossen.  

Coronavirus in der Schweiz: Schulen komplett geschlossen - „Die Situation ist ernst“

Update vom 13. März, 16.20 Uhr: Wegen der Coronavirus-Pandemie hat die Schweizer Regierung nun die Schließung aller Schulen verfügt. Außerdem werden den Unternehmen des Landes Milliardenhilfen von umgerechnet 9,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, wie Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga sagte. "Die Situation ist ernst, aber wir haben die Mittel und die Möglichkeiten, ihr zu begegnen."

Die neuen Maßnahmen gelten ab sofort. Die Regierung verhängte außerdem ein Verbot von Versammlungen von mehr als hundert Personen. In dem Alpenland sind bislang mehr als 1100 Menschen positiv auf das Coronavirus* getestet worden. Sieben Menschen starben. 

Video: Coronavirus - Was bedeutet Quarantäne für Betroffene?

Coronavirus in der Schweiz: Hochschulen reagieren auf Ausbreitung - „Vorsorglich geeinigt“

Update vom 10. März, 10.49 Uhr: Die Tiroler Hochschulen haben auf die Ausbreitung des neuen Coronavirus reagiert und stellen bis auf Weiteres auf Fernunterricht um. „Bei Lehrveranstaltung sind meist viele Menschen auf relativ kleinem Raum vorzufinden.

„Um einer möglichen Verbreitung des Virus keine Chance zu geben, haben wir uns auf diese Vorgehensweise in Abstimmung mit der Landeseinsatzleitung vorsorglich geeinigt“, sagte Landeshauptmann Günther Platter am Dienstag laut einer Mitteilung. Den Hochschulen stehe es aber frei, etwa für Prüfungssituationen, Kleingruppenunterricht oder Praktika individuelle Lösungen zu finden. Insbesondere im medizinischen Bereich sollen demnach Ausnahmen vereinbart werden können.

Coronavirus: Streit um Atemschutzmasken eskaliert - zweiter Todesfall in der Schweiz

Update vom 8. März, 14.33 Uhr: In der Schweiz ist eine weitere Person an den Folgen des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 verstorben. Wie bild.de berichtet ist im Kanton Basel-Landschaft eine Person im Krankenhaus verstorben. Es ist bereits der zweite Todesfall im Zusammenhang mit Sars-CoV-2. Die Zahl der Infizierten in der Schweiz stieg am Sonntag auf 281. 

Coronavirus: Streit um Atemschutzmasken - Schweiz bestellt deutschen Botschafter ein

Update vom 8. März, 9.43 Uhr: Durch die europaweite Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 kommt es jetzt auch zu Spannungen zwischen Deutschland und der Schweiz. Grund dafür ist ein Ausfuhrverbot für medizinisches Verbrauchsmaterial, welches die Bundesregierung am Mittwoch verhängt hatte.

Video: Einfache Atemmasken sind völlig nutzlos gegen Coronavirus

Durch den Beschluss dürfen unter anderem Atemschutzmasken nicht mehr aus Deutschland herausgeführt werden. Akkut davon betroffen ist ein Lastwagen mit 240.000 Masken, der vom deutschen Zoll an der Grenze gestoppt und an der Weiterfahrt in die Schweiz gehindert wurde. 

Wie die NZZ berichtet, hat da Schweizer Stadtsekretariat für Wirtschaft deshalb den deutschen Botschafter einbestellt und habe sich auch mit dem zuständigen Ministerium in Berlin in Verbindung gesetzt. Da die Schweiz selbst kaum medizinisches Verbrauchsmaterial produziert, wurde sie von dem Beschluss der Bundesregierung besonders hart getroffen. 

In Deutschland hat sich derweil Jens Spahn wegen des neuartigen Coronavirus für die Absage von Großveranstaltungen ausgesprochen. Haben deutsche Wissenschaftler ein potenzielles Medikament gefunden? 

Coronavirus: Mundschutz-Schmuggler in Österreich gestoppt

Update vom 7. März, 10.36 Uhr: Das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 löst in weiten Teilen der eurpäischen Bevölkerung Verunsicherung aus. Das machen sich Schwarzhändler offenbar zunutze. Vor einigen Tagen meldete eine deutsche Klinik, dass im Laufe einer Woche rund 200 Liter Desinfektionsmittel gestohlen worden seien. Jetzt deckte der österreichische Zoll eine ähnlich kuriose Geschichte auf: Bei der Kontrolle eines Reisebusses haben die Beamten 21.000 geschmuggelte Mundschutz-Masken sichergestellt. 

Der Reisebus mit der Schmuggelware war von vier Fahrern und drei Passagieren besetzt, die von der Türkei aus auf dem Weg nach Deutschland waren. Aufgrund der aktuell hohen Nachfrage wegen des Coronavirus Sars-CoV-2 schätzt das Finanzministerium, dass die Schmuggler mit den nicht zertifizierten Schutzmasken „mindestens 50.000 Euro Gewinn“ hätten erzielen können.

Der Bus eines türkischen Unternehmens soll, laut den österreichischen Behörden wiederholt als Schmuggelfahrzeug aufgefallen sein. Bei der Kontrolle am Donnerstag in Wien fanden die Zöllner neben den Einmal-Masken 25 Kilogramm Fleisch, 1200 Zigaretten und verschiedene andere Waren.

Coronavirus: Österreich kündigt drastische Maßnahme an der Grenze zu Italien an 

Update vom 6. März, 21.36 Uhr: Das Coronavirus breitet sich in Europa immer weiter aus, nun plant Österreich offenbar drastische Maßnahmen. Wie die österreichische Bundesregierung am Freitag erklärte, sollen ab kommender Woche „punktuelle Gesundheitschecks“ an der Grenze zu Italien eingeführt werden. 

Sebastian Kurz (ÖVP), Bundeskanzler von Österreich, informiert bei einer Pressekonferenz über die Ausbreitung des Coronavirus.

„Sie können sich das so vorstellen, dass die Polizei natürlich geschult darin ist, auszuwählen, bei welchem Auto macht das Sinn und bei welchem nicht, insbesondere aufgrund der Kennzeichen“, erklärte Bundeskanzler Sebastian Kurz das Vorhaben. Demnach soll unter anderem Fieber bei den kontrollierten Personen gemessen werden. 

Neben dem Identifizieren erkrankter Personen erhofft sich Österreich auch eine „stärkere Bewusstseinsbildung“, wie Kurz laut ORF Tirol weiter erklärte. Ziel sei auch eine „gewisse Reduktion des Grenzverkehrs und dass von nicht notwendigen Reisen in Risikogebiete noch intensiver Abstand genommen wird“.

Ebenfalls sollen sämlichte Direktflüge nach Südkorea, Mailand, Bologna und in den Iran eingestellt werden. 

Update vom 6. März, 15.01 Uhr: In der Schweiz nimmt die Zahl der Coronavirus-Fälle zu. In einem Altenheim wurden am Freitag zwei auch Bewohner eines Altenheims positiv getestet. Angesichts der aktuellen Entwicklungen der Corona-Krise raten die Behörden Pendler die Rush-Hour vermeiden.   

Update vom 5. März, 11.35 Uhr: Wegen des Coronavirus ist weltweit der Kinostart des neuen „James Bond“-Films verschoben worden, wie tz.de* berichtet. Die Premiere des 007-Abenteuers mit Daniel Craig war eigentlich im April geplant, musste nun aber bereits zum dritten Mal neu terminiert werden. Viele Fans kritisieren diese Entscheidung.

Coronavirus in der Schweiz - erster Todesfall gemeldet

Update vom 5. März, 10.42 Uhr: In der Schweiz ist erstmals eine Covid-19-Patientin gestorben. Das teilte die Polizei im Kanton Waadt am Donnerstag mit. Die 74-jährige Frau sei eine Risikopatientin gewesen, weil sie Vorerkrankungen hatte. Sie wurde seit dem 3. März im Krankenhaus in Lausanne am Genfersee behandelt. Schweizweit gehen die Behörden inzwischen von mehreren Dutzend Infektionen aus. Rund 60 wurden bereits von einem Referenzlabor in einem zweiten Test definitiv bestätigt. Bei weiteren etwa 40 Menschen wurde das Virus in einem ersten Test nachgewiesen.

In Österreich ist die Zahl der Sars-CoV-2-Infektionen auf 37 gestiegen. Es sind acht weitere Fälle gemeldet worden. Das teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit. Insgesamt seinen in Österreich 3711 Coronavirus-Tests durchgeführt. Die ersten beiden Coronavirus-Patienten, die bisher im Innsbrucker Uniklinikum behandelt wurden, konnten nach zehn Tagen gesund entlassen werden. Die 24-jährige Italienerin und ihr gleichaltriger Bekannter seien seit Tagen fieberfrei und zwei Mal negativ auf das Coronavirus getestet worden, sagte der Leiter der Infektiologie an der Med Uni Innsbruck, Günther Weiss, im Ö1-Frühjournal. „Das heißt, sie haben diese Infektion ausgeheilt und überstanden und sie sind auch nicht mehr ansteckend und infektiös.“

Coronavirus in der Schweiz: Alle Großveranstaltungen abgesagt. 

Coronavirus in Österreich: Kurz-Regierung reagiert auf die Welle neuer Verdachtsfälle

Update vom 4. März 2020, 11.20 Uhr: In Österreich sind die Zahlen der Infektionen mit dem neuartigen Virus Sars-CoV-2 auf 27 gestiegen. Jetzt hat auch die Reagierung auf die schnell steigenden Infektionen und die massive Zahl an Verdachtsfällen reagiert. Getestet werden soll nur noch, wer akute Symptome aufzeigt oder plötzlich von Husten, Kurzatmigkeit und Fieber ergriffen wird. Für einen Test auf das Virus müssen die Verdachtsfälle außerdem nachweisen, dass sie in den vergangenen 14 Tagen in Kontakt mit einem nachgewiesenen Covid-19-Patienten waren oder in einer der sogenannten Krisenregionen, wie etwa die chinesische Provinz Hubei, Südkorea, Iran, Hongkong, Japan oder Singapur waren. 

Auch in Deutschland ist das Gesundheitssystem wegen vieler Grippefälle und der ähnlichen Symptome mit dem neuen Coronavirus ausgelastet. In Bayern ist die Zahl der Infizierten auf knapp 50 gestiegen. In der bayerischen Landeshauptstadt München berichten Ärzte von einer unangenehme Behörden-Panne*. Eine Münchnerin nutzt dabei die Verunsicherung rund um das Coronavirus* in der Bevölkerung für ihre Zwecke - ist sie schamlos oder gewitzt? 

Coronavirus in Österreich: Infizierter Fußballfan besucht Europa-League-Partie - Hotel-Angestellte unter Quarantäne 

Update vom 2. März 2020, 14.18 Uhr: Nach dem Aufenthalt eines mit dem neuartigen Coronavirus infizierten deutschen Fußballfans sind in Salzburg 18 Hotel-Angestellte vorsorglich in häusliche Quarantäne geschickt worden. Wie die Stadt am Montag berichtete, war der Mann anlässlich des Europa-League-Spiels von Eintracht Frankfurt vergangene Woche zwei Nächte in zwei verschiedenen Hotels in Salzburg. Nach der Heimfahrt wurde er in Hessen positiv auf das neue Virus Sars-CoV-2 getestet. Darüber hätten die hessischen Behörden die Stadt am Sonntag informiert, hieß es.

In den beiden Hotels wurden 18 Mitarbeiter ermittelt, die in engerem Kontakt mit dem Deutschen gewesen sein dürften. Die Zimmer, in denen der Fan geschlafen hat, wurden desinfiziert. Unklar bleibt, ob der Frankfurter im Stadion, im Zug oder in Lokalen andere Menschen angesteckt hat. Der Mann war Mitte Februar in Italien gewesen.

Das Coronavirus hält Deutschland weiter in Atem. Rettet uns das Wetter?

Derweil beschwert sich ein Virologe Am Montagabend, 2. März, bei der WDR-Sondersendung von „Hart aber fair“ massiv über den Umgang mit dem Ausbruch des Coronavirus in Deutschland. 

Update vom 1. März, 21.29 Uhr: Der Corona-Verdacht der deutschen Schülerin, der in Österreich die Einreise verweigert wurde, hat sich nicht erhärtet. Ein mittlerweile durchgeführter Test brachte ein negatives Ergebnis. 

Update vom 1. März 2020, 16.01 Uhr: Die österreichischen Behörden haben einer Schülergruppe aus Nordrhein-Westfalen wegen eines Coronavirus-Verdachts die Einreise verweigert. Als die Behörden in Österreich erfuhren, dass eine Schülerin der Skifreizeit Krankheitssymptome hat, stoppten sie am Samstag die 52-köpfige Reisegruppe, die nach Seefeld in Tirol wollte, kurz hinter der Grenze. Die Jugendliche hatte nach Angaben des Landratsamtes Ostallgäu vom Sonntag vor der Klassenfahrt Kontakt zu einem positiv bestätigten Coronavirus-Patienten.

Der Bus musste deshalb zurückfahren und die Reisegruppe wurde am Wochenende vom Gesundheitsamt des Landkreises Ostallgäu betreut. Die Schülerin wurde in Füssen in der Klinik behandelt. Die restlichen Teilnehmer der Reisegruppe mussten die Nacht von Samstag auf Sonntag in einer Turnhalle auf Feldbetten verbringen. Das Bayerische Rote Kreuz übernahm die Versorgung.

Die betroffene Schülerin wird als Verdachtsfall eingestuft, eine bestätigte Covid-19-Patientin ist sie noch nicht. Die Kreisbehörde aus dem Allgäu warf dem Gesundheitsamt in Aachen vor, dass sie die Gruppe niemals mit der Schülerin zusammen hätte fahren lassen dürfen. Das Verhalten der Aachener Behörde sei „unverständlich und unverantwortlich“.

Update vom 1. März 2020, 12.23 Uhr: Zwei deutsche Touristen sind in Österreich positiv auf das Coronavirus getestet worden. Beide litten unter einer milden Form der neuartigen Lungenkrankheit, teilte ein Sprecher des Wiener Gesundheitsministers am Sonntag mit. Zuvor war das Paar auf einer Karnevalssitzung in Deutschland und hatte dort Kontakt mit einem Infizierten. Es wurde zunächst in einem Wiener Krankenhaus behandelt, durfte anschließend aber wieder ins Hotel. 

Dort sei das Paar nun abgeschottet, um andere Gäste nicht zu gefährden. Insgesamt wurden am Sonntag in Österreich vier neue Infektionsfälle bekannt, alle Betroffenen seien aber in einem guten Zustand. Damit lag die Zahl der Infizierten am Mittag in Österreich bei 14

Update vom 29. Februar, 12.35 Uhr: In Österreich sind inzwischen neun Fälle von Infektionen mit dem neuen Coronavirus bestätigt. Ein Ehepaar aus der Nähe von Wien sei positiv getestet worden, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Samstag. Damit wurde das Virus Sars-CoV-2 in vier von neun Bundesländern nachgewiesen. In Österreich wurden auf der Suche nach dem Erreger bisher 1650 Tests gemacht.

Meldung vom 28. Februar: Schweiz ergreift harte Maßnahme gegen Coronavirus

Update vom 28. Februar, 10.55 Uhr: Wegen der steigenden Zahl von Coronavirus-Fällen hat die Schweiz bis auf Weiteres alle Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen abgesagt. Das teilte Innenminister Alain Berset mit. „Wir wollen weitere Ansteckungen so gut es geht in Grenzen halten“, sagte er. 

Dazu gehören unter anderem der Genfer Autosalon, der am 5. März starten sollte und zu dem jedes Jahr mehr als 600.000 Besucher erwartet werden. Ebenso trifft es die Basler Fasnacht, die am Montag beginnen sollte. Aktuell tagt außerdem in Genf der UN-Menschenrechtsrat, an dem normalerweise im Zeitraum von vier Wochen 10.000 Menschen teilnehmen, darunter rund 4000 aus dem Ausland.

In der Schweiz seien bis Freitag (28.2.) 15 Menschen positiv auf das neue Virus Sars-CoV-2 * getestet worden, sagte Berset. Mehr als 100 Menschen seien in Quarantäne. Infiziert war nach Informationen der lokalen Behörden bei Basel auch eine Frau, die in einer Kindertagesstätte arbeitete. Die große Ausbreitung des Virus in den Nachbarländern Deutschland und Italien sowie die ersten bestätigten Fälle in der Schweiz hätten zu einer neuen Lagebeurteilung geführt.

Bürogebäude mit mehr als 1000 Personen würden nicht geschlossen, so Berset. „Dort können sich die Personen frei bewegen und können die Hygienevorschriften umsetzen.“

Der erste Fall des Coronavirus in Deutschland kam aus Stockdorf bei München. Der Mann, der als erster Infizierter gilt, hat jetzt über die Zeit mit der Krankheit gesprochen. US-Präsident Donald Trump ändert indes wegen der Coronavirus-Fälle einen politischen Termin.

Coronavirus in Österreich: Drei Erkrankungen in Wien bestätigt - Zahl der Infizierten steigt

Update vom 27. Februar, 19.12 Uhr: Am Donnerstag wurden die ersten drei Erkrankungen in der österreichischen Hauptstadt bestätigt, zudem standen noch die Testergebnisse von zwei Kindern aus. Beim ersten bestätigten Covid-19-Patienten in Wien handelt es sich laut den Behörden um einen 72-Jährigen, der bereits seit zehn Tagen mit Grippesymptomen im Krankenhaus lag. Auf das neue Coronavirus wurde er laut Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) routinemäßig getestet. Er sei „schwer erkrankt“ und werde künstlich beatmet, teilte der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) mit. Im Ausland sei der Mann nicht gewesen.

Am Abend wurden dann die Covid-19-Erkrankungen eines Ehepaars bestätigt, das mit seinen beiden Kindern im Urlaub in Norditalien gewesen sein soll. Die Kinder zeigten ebenfalls Krankheitssymptome, die Testergebnisse stünden aber noch aus, teilte der KAV der österreichischen Nachrichtenagentur APA mit. Alle vier Familienmitglieder hätten leichte Symptome. Insgesamt wurden damit in Österreich seit dem Ausbruch des neuartigen Virus fünf bestätigte Fälle gemeldet.

In den USA verbreitet sich die die Angst vor dem Coronavirus gefühlt schneller als die Krankheit selbst. Einige US-Stars greifen nun zu drastischen Mitteln, um sich nicht anzustecken.

Coronavirus erreicht Österreich: Verdachtsfall in der Regierung 

Update vom 27. Februar, 16.25 Uhr: Das Coronavirus erreichte bereits vor Tagen Österreich, nun könnte es auch einen Verdachtsfall in der österreichischen Regierung geben. Wie das Portal „oe24“ berichtet, soll ein Delegationsmitglied, das am Wochenende gemeinsam mit dem österreichischen Außenminister Alexander Schallenberger im Iran war, mit dem Verdacht auf eine Infizierung in ein Krankenhaus eingeliefert worden sein. 

Update vom 27. Februar, 10.43 Uhr: Der Coronavirus hat nun auch die österreichische Hauptstadt erreicht. Ein 72-Jähriger aus Wien habe sich mit dem Covid-19-Erreger infiziert und liegt nun in einem Krankenhaus der Donau-Metropole,das berichtet oe24.de. Der Mann hatte wohl zuvor einen Urlaub in Italien gemacht. Bisher hatte es in Österreich lediglich Infektions-Fälle im Bundesland Tirol gegeben. 

Coronavirus in Österreich: Lehrerin auf Covid-19 getestet

Update vom 26. Februar, 13.49 Uhr: Das Testergebnis im Coronavirus-Verdachtsfall liegt vor, wie das ORF berichtet. Aus Sorge eine Lehrerin habe sich bei ihrem Aufenthalt in Norditalien infiziert, wurde ein Gymnasium in Wien abgeriegelt. Der Coronavirus-Test ist negativ, heißt es. 

Das Absperren der Schule Wiener sorgte am Mittwochmittag für Verwunderung. Die Sperre sei „ein bissl übertreiben“ sagte Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) gegenüber dem ORF. Solche Entscheidungen dürften seiner Meinung nach nur auf Basis von Testergebnissen fallen. Es könne nicht sein, dass „panikhaft“ Polizisten losgeschickt werden, um eine Schule zu sperren.

Video: Coronavirus - wie können Sie sich schützen?

Coronavirus in Österreich: Polizei sperrt Schule in Wien ab 

Update vom 26. Februar 2020, 11.41 Uhr: Es gibt wohl einen Coronavirus-Verdacht in einer Wiener Schule. „Aufgrund eines möglichen COVID-19 Verdachtsfalls, läuft derzeit ein Einsatz im Bereich einer Wiener Schule in der Josefstadt“, twittert die Polizei Wien. Die Schule und der gesamte Bereich um das Gymnasium im achten Wiener Gemeindebezirk wurde abgeriegelt, berichtet krone.at. Derzeit dürfe niemand das Gebäude betreten oder verlassen. Der Grund: Es gibt einen Coronavirus-Verdachtsfall. Eine Lehrerin habe sich womöglich bei einem Aufenthalt in Norditalien angesteckt, heißt es. 

Coronavirus in Österreich: Quarantäne von Hotel in Innsbruck aufgehoben 

Update vom 25. Februar 2020, 11.45 Uhr: Die österreichischen Behörden haben die wegen eines Coronavirus-Falls verhängten Quarantänemaßnahmen für ein Hotel in Innsbruck wieder aufgehoben. Nach Tests an 62 Mitarbeitern und Gästen sei das „Grand Hotel Europa“ nicht länger gesperrt, teilten die Behörden in Tirol am Mittwoch mit. Allen Untersuchten gehe es gut, neun von ihnen seien jedoch „sicherheitshalber“ an einen isolierten Ort gebracht worden. Sie hatten demnach engeren Kontakt mit einer Rezeptionistin des Hotels, die mit dem Virus infiziert ist. Die aus Italien stammende Frau und ihr Lebensgefährte stehen im Innsbrucker Krankenhaus unter Quarantäne. Beide waren positiv auf das Coronavirus getestet worden, haben jedoch bereits kein Fieber mehr. Es handelt sich um die ersten beiden Fälle des neuartigen Coronavirus in Österreich.  

Coronavirus erreicht Österreich: Zwei Infizierte in Tirol - Hotel in Innsbruck abgeriegelt

Update vom 25. Februar 2020, 18.45 Uhr: Wie die Nachrichtenagentur APA berichtet, sollen Behörden in Österreich ein Hotel in Innsbruck gesperrt haben. Dort soll eine Italienerin als Rezeptionistin gearbeitet haben, die nun positiv auf das Virus getestet wurde. Demnach sollen Gäste das „Grand Hotel Europa“ nicht verlassen dürfen. 

Der Coronavirus-Ausbruch in Italien ist beunruhigend. Das Virus ist in Europa angekommen. Nun gibt es auch in Deutschland infizierte Personen.

Coronavirus erreicht Österreich: Zwei Infizierte in Tirol

Ursprungsmeldung vom 25. Februar 2020, 13.50 Uhr: Innsbruck - Zwei weitere Verdachtsfälle wurden am Dienstag aus dem österreichischen Bundesland Tirol gemeldet. Zwei Menschen mit leichtem Fieber seien wahrscheinlich infiziert, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf die Landesregierung. Es müssten aber noch weitere Testergebnisse abgewartet werden. Bei den beiden handelt es sich dem Bericht zufolge um zwei 24-Jährige aus der norditalienischen Region Lombardei. Sie seien in einer Innsbrucker Klinik isoliert worden.

Coronavirus-Verdachtsfälle: Österreich legt Zugverkehr lahm

Nach einem Coronavirus-Verdacht bei zwei Deutschen hatte Österreich Sonntagnacht mit drastischen Maßnahmen reagiert. Züge aus Italien auf dem Weg nach München wurden am Brenner gestoppt. Stundenlang lag der Zugverkehr lahm, wie Merkur.de* berichtet. 

In Italien ist es zu einem Coronavirus-Ausbruch* gekommen. Das neuartige Virus Sars-CoV-2 verbreitet sich dort rasant. Die Zahl der Infizierten stieg nach Angaben des italienischen Zivilschutzes am Dienstag auf 283, sieben Infizierte starben bereits. Besonders betroffen ist die nördliche Region Lombardei. Um die Epidemie einzudämmen, stellte die italienische Regierung am Sonntag elf Orte - zehn in der Lombardei und einer in der Nachbarregion Venetien - unter Quarantäne. Mehr als 50.000 Einwohner sind von dieser Maßnahme betroffen.

Österreich teilt mit Italien eine 404 Kilometer lange Grenze und rät aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus von Reisen in betroffene Gemeinden in der Lombardei und Venetien ab.

In Italien ist die Lage nach dem Corona-Ausbruch weiter sehr ernst. Das Robert Koch-Insitut (RKI) hat eine Region nun in ein Risikogebiet eingestuft. Kein Land in Europa hat das Coronavirus so schwer getroffen wie Italien. Die Schauspielerin Brigitte Nielsen fürchtet um ihre Kinder, die in dem Land leben.

AfP/ml

*Merkur.de und tz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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