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Ein Unwetter fegte über Teile Italiens - und verwüstete einen Strand an der Adria. 

Hagel „so groß wie Orangen“

Heftiges Unwetter fegt über Italien: Adria-Strand verwüstet - Video zeigt schlimme Ausmaße

Ein heftiges Unwetter ist über die Adriaküste in Italien hinweg gezogen. Die Region ist gerade bei Urlaubern beliebt. Strände wurden dort teilweise verwüstet.

Update vom 11. Juli 2019, 17.35 Uhr: Ein gefährliches Tief hat für das schlimme Unwetter an der Adria gesorgt. Sintflutartige Regenfälle verwandelten die Straßen von Pescara plötzlich in reißende Flüsse. Bäume knickten wie Streichhölzer um, berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD). Ein Tornado wütete in dem Badeort Milano Marittima in Cervia in der Emilia-Romagna und fegte 200 Jahre alte Pinienbäume einfach um.  

Laut den DWD-Wetterexperten zieht das Tief aktuell weiter nach Osten. Doch die Unwettergefahr an der Adria ist noch nicht gebannt, teilt wetter.de mit. Zum Wochenende drohen demnach Gewitter und örtliche Unwetter mit großem Hagel.  

Update vom 11. Juli 2019, 11.19 Uhr: Bei Rimini prasselte Hagel „so groß wie Orangen“ nieder. Nach dem Unwetter ist das Entsetzen in Italien groß. 

Italien: Unwetter fegt über Adria-Strand - Video zeigt ganzes Ausmaß

Update vom 11. Juli 2019: Der Strand von Numana, einem bei Urlaubern beliebten Ort etwas südlich von der Provinz Ancona, ist kaum wiederzuerkennen. Starke Böen fegten durch über den Strand und sorgten für Verwüstung: Zerstörte Strandliegen, zerfetzte Luftmatratzen und kaputtes Plastik liegt auf dem Strandabschnitt verstreut, wie die Tagesschau in einem Video zeigte.

Italien-Unwetter verwüstet Strände an Adria

Update vom 10. Juli 2019, 17.08 Uhr: Eine aktuelle Meldung zum Wetter an der Adriaküste veröffentlichte wetter.de. Demnach könnte der gesamte Adriaraum „von schweren Gewittern heimgesucht werden“. Außerdem besteht an der Adria sowie an der italienischen Riviera ein erhöhtes Gewitterrisiko. Möglich sind laut wetter.de dann auch Starkregen, Hagel und Sturmböen.

Erstmeldung vom 10. Juli: Unwetter fegt über Urlaubsregion in Italien 

Rom - Sonnenschirme fliegen durch die Luft, Sonnenliegen sind zerstört: Ein heftiges Unwetter mit Hagel und Sturmböen ist mitten in der Urlaubssaison über Teile der italienischen Adriaküste hinweggezogen. 

Unwetter in Italien: 18 Menschen verletzt in Pescara

Betroffen waren vor allem die Regionen Emilia-Romagna um Rimini, die Marken um die Stadt Ancona und die Abruzzen, wie der Wetterdienst 3BMeteo am Mittwoch erklärte. In der Stadt Pescara wurden 18 Menschen verletzt, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. In der Nähe von Ancona sei ein Mensch an einem Blitzschlag gestorben. Zu Ancona finden sich auf Twitter Bilder von umgestürzten Bäumen und großen Hagelkörnern. Ancona Today berichtet ebenfalls über Schäden, die ein Unwetter angerichtet hat. Dort wurden teilweise ganze Strandabschnitte verwüstet: Auf Bildern sind zerstörte Strandliegen und Sonnenschirme zu sehen, die durch Wind und Regen über den Strand gefegt wurden.

Video: Unwetter mit Hagel und Sturmböen fegt über die italienischen Adriaküste

Italien-Unwetter: Straße verwandelt sich in reißenden Fluss

Auf Videos ist zu sehen, wie sich über einem Strand in den Abruzzen dunkle Wolken zusammenbrauen und heftiger Wind peitscht. Menschen bringen sich in Sicherheit. Ansa berichtete in Pescara von Hagelkörnern „so groß wie Orangen“. Auch auf Twitter finden sich zahlreiche Bilder von Hagelkörner, die teilweise größer als eine Hand sind. Der Wetterdienst 3BMeteo twitterte zudem ein Video, auf dem eine Straße zu sehen ist, die sich in einen reißenden Fluss verwandelt hat und ein Auto wegspült. Dazu schreibt der Wetterdienst: „Straßen wie Flüsse in Pescara“. Pescara liegt an der Adria und ist bei Italien-Urlaubern beliebt - und vor allem für seine Strände bekannt. 

Bilder von einem Strand in Numana bei Ancona zeigen, wie Strandbäder vollkommen zerstört sind. Bürgermeister Gianluigi Tombolini sprach auf Facebook von „gewaltigen Schäden“. Die Feuerwehr berichtete auf Twitter von Dutzenden Einsätzen, umgestürzten Bäumen und überschwemmten Straßen.

Die aktuellen Wetter-Ereignisse in Italien wecken Erinnerungen an das Unwetter, das im Herbst vergangenen Jahres über Teile Italiens fegte.

In Spaniens Hauptstadt wütete ein heftiges Gewitter. Der Großraum von Madrid stand unter Wasser. Sogar Autos wurden von den Fluten mitgerissen.

mm/tz/dpa

Sommerzeit ist auch Stauzeit: Mitte Juli könnten sich auf den Autobahnen in Bayern viele Staus bilden, der ADAC warnt gar vor einem der „schlimmsten Reisewochenenden“ des Jahres, wie Merkur.de* berichtet.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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