Eine juinge Frau liegt in einem Krankenhausbett und verkrampft ihre Hände.
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Die 18-jährige Millie wurde bei einem Club-Besuch unter Drogen gesetzt.

Video soll Warnung sein

Verstörendes Video: Junge Frau wirkt wie „besessen“, weil sie K.O.-Tropfen im Getränk hatte

  • Zülal Acar
    VonZülal Acar
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Im englischen Southend, Essex, geht eine 18-Jährige zum ersten Mal in einen Nachtklub und wird unter K.O.-Tropfen gesetzt. Ein Video zeigt, wie verheerend die Auswirkungen des Mittels seien können.

Essex - Es sind verstörende Szenen: Stundenlang kann die 18-jährige Millie Taplin aus Essex sich nicht bewegen. Sie verkrampft und wirkt wie „besessen“. Ihre Mutter Claire filmt den Zustand der jungen Frau. Das Video soll eine Warnung sein. Doch was war geschehen?

Millie wollte im Sommer zum ersten Mal mit ihren Freunden zum Feiern in einen Nachtklub in Southend gehen. Schon nach kurzer Zeit wurde die 18-Jährige dort von einem Unbekannten angesprochen, der ihr ein Getränk anbot. Sie sollte den Vodka-Lemon-Drink probieren, was sie dann auch tat. Ein schlimmer Fehler, wie sich schon sehr bald herausstellte. Denn nach fünf bis zehn Minuten begann sie, sich plötzlich unwohl zu fühlen, wie mirror.co.uk berichtet. „Ich hatte ein paar Schlucke und ging in den Raucherbereich. Als ich zurückkam, habe ich mich gefühlt, als ob ich zu viel getrunken hätte“, so Millie.

18-Jährige unter K.O.-Tropfen: „Es war sehr unheimlich“

„Ich wurde betäubt“, sagte die junge Frau zu ihren Freunden an diesem Abend. Instinktiv wusste sie, dass sie nicht betrunken war, sondern, dass wirklich etwas nicht stimmte. Millie konnte in der Folge weder sehen noch laufen. Ihre Freunde riefen sofort Millie‘s ältere Schwester Sadie, mit der sie das Mädchen gemeinsam in die Notaufnahme brachten. Dort stellte sich heraus, dass ihr ein Mittel zu Betäubung verabreicht worden war, das sie K.O. setzt und lähmt.

Ihre Mutter Claire filmte Millie während sie unter dem Einfluss des Mittels stand. Im Video ist zu sehen, wie die junge Frau im Krankenhausbett mit weit aufgerissenen Augen liegt, den Kiefer anspannt und ihre Hände zu „Klauen“ verkrampft. Ihre Mutter sagte gegenüber The Mirror: „So verstörend es auch wirken mag: Wenn es auch nur ein Mädchen vor K.O.-Tropfen rettet, ist es das wert, das Video zu teilen.“ Ihre Tochter wirkte regelrecht besessen, wie sie später erklärte. „Was mir am meisten zusetzte ist, dass sie genau wusste, was um sie herum passiert, aber sie war wie eingefroren“, berichtete Claire. „Als ich mir ihr Augenkontakt aufnahm, wusste ich, dass sie da ist, aber sie konnte nicht sprechen“.

Millie erklärte später, dass sie tatsächlich genau wusste, was um sie herum im Krankenhaus passierte, doch sie konnte nicht reagieren. „Es war sehr unheimlich. In meinem Kopf war ich zwar anwesend, aber mein Körper war es nicht. So habe ich mich noch nie gefühlt“. Die 18-Jährige möchte in Zukunft vorsichtiger sein und warnt: „Egal wie gut ihr jemanden kennt, oder meint ihn zu kennen, nimmt niemals ein Getränk oder Ähnliches von ihnen an“. *FNP ist ein Angebot von IPPEN.Media.

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