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Letztes Jahr starben 71 Menschen bei dem Brand in Grenfell Tower. 

Sie stahl 60.000 Pfund 

Frau bestiehlt  Opfer der Grenfell-Brandkatastrophe - und gibt es für Schönheitsbehandlungen aus 

Bei dem verheerenden Brand in Grenfell Tower in London letztes Jahr starben 71 Menschen. Mit der Einrichtung von Hilfsfonds sollte den Opfern geholfen werden. Sie bekamen jedoch nur einen Teil des Geldes. 

London - Wegen Veruntreuung von Hilfsgeldern für die Opfer der Brandkatastrophe im Londoner Grenfell Tower ist eine Mitarbeiterin der örtlichen Finanzverwaltung zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, hatte die 39-Jährige zugegeben, mehr als 60.000 Pfund (67.600 Euro) aus dem Hilfsfonds entwendet und für Auslandsreisen, Schönheitsbehandlungen und Restaurant-Besuche ausgegeben zu haben.

Die Verurteilte begann bereits im Oktober 2017 mit der Entwendung des Geldes 

Bei dem Brand im Grenfell Tower waren im Juni vergangenen Jahres 71 Menschen ums Leben gekommen. Im Oktober 2017 begann die Verurteilte damit, sich widerrechtlich aus dem Hilfsfonds zu bedienen. Dazu verwendete sie fünf verschiedene Kreditkarten, die eigentlich der Versorgung der obdachlosen und traumatisierten Brandopfer dienen sollten. Die frühere Verwaltungsangestellte gab überdies zu, 2016 den staatlichen Gesundheitsdienst um 35.050 Pfund betrogen zu haben, indem sie falsche Rechnungen stellte.

Matt Bonner von der Londoner Polizei bezeichnete McDonagh als "Serienbetrügerin". Sie empfinde keine Reue gegenüber den Opfer ihrer Betrügereien, kritisierte er.

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