Labradoodle liegt in einer Wiese auf einem Berg.
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Labradoodle Monty unternahm vor seinem Tod eine letzte Reise mit seinem Herrchen. (Symbolbild)

Todkranker Hund macht letzte Reise

Weil er schon zu schwach ist: Mann schiebt todkranken Hund in Schubkarre Berg hoch

  • Zülal Acar
    VonZülal Acar
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Ein todkranker Hund darf mit seinem Herrchen noch eine letzte große Reise an die Spitze eines Berges antreten. Sein Besitzer schiebt ihn dafür sogar mit der Schubkarre bis nach oben.

Pen y Fan - Der Hund nimmt im Leben eines Hundebesitzers oft einen immens großen Stellenwert ein. Für manche ist er wie ein Familienmitglied, gar ein Kindersatz. Das bedeutet jedoch auch, dass das Ableben des geliebten Vierbeiners eine große Lücke im Leben seines Besitzers hinterlässt.

Carlos Fresco wusste, dass der Tod seines zehnjährigen Labradoodle Monty sehr schmerzhaft sein würde. Monty hatte Leukämie und keine Aussicht auf Heilung. Also beschloss der Brite, noch eine letzte gemeinsame Reise* mit seinem Hund anzutreten.

Besitzer von todkrankem Hund: „Das kleine Kerlchen hat so viele Menschen berührt.“

Da das Duo früher immer gerne draußen aktiv war, wollte Fresco mit Monty auf den 886 Meter hohen Berg Pen y Fan in Wales steigen. Doch dem alten Hund ging es körperlich so schlecht, dass er es ohne fremde Hilfe wohl kaum hinauf geschafft hätte. Deshalb nahm Fresco eine Schubkarre mit. Darin transportierte er seinen kranken Hund. Als die beiden an der Bergspitze ankamen, wurde es zu steil für die Schubkarre und so nahm Monty im Rucksack seines Herrchens Platz.

Zu Hause angekommen verschlechterte sich der Zustand des Hundes zusehends - schließlich starb er am britischen Vatertag, dem 21. Juni. Seine letzte Reise auf den Pen y Fan hatte sich der Vierbeiner nach Ansicht seines Besitzers mehr als verdient: „Das kleine Kerlchen hat so viele Menschen berührt“, erzählte Carlos Fresco der britischen Metro. *FNP ist ein Angebot von IPPEN.Media.

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