Erdrutsche schneiden Rückweg ab

Nach Erdbeben: 500 Touristen sitzen auf aktivem Vulkan fest

560 Touristen und ihren Bergführern ist der Rückweg von einem aktiven Vulkan abgeschnitten. Ein Erdbeben hatte zahlreiche Erdrutsche ausgelöst.

Update vom 06.08.2018

Ein erneutes Beben hat am selben Ort zahlreiche Todesopfer gefordert. Hier erhalten Sie alle aktuellen Informationen zum Erdbeben auf der Insel Lombok.

Update vom 31.07.2018

Jakarta - Die mehr als 500 Ausflügler konnten nach einer aufwendigen Rettungsaktion in Sicherheit gebracht werden. Einzelheiten erfahren Sie hier. Ein Video zeigt die ersten Bilder vom Einsatz.

Meldung vom 30.07. 2018

Nach dem Erdbeben auf der indonesischen Ferieninsel Lombok sitzen mehr als 500 Wanderer auf einem aktiven Vulkan fest. Betroffen seien 560 Touristen und Bergführer, teilte der Chef des Rinjani-Nationalparks, Sudiyono, am Montag mit.

"560 Menschen sitzen noch immer fest", sagte der Nationalpark-Direktor. "500 befinden sich im Gebiet Segara Anakan und 60 in Batu Ceper." Ihnen wurde demnach durch Erdrutsche der Weg abgeschnitten. Durch das Beben war tonnenweise Geröll und Schlamm an dem Berg niedergegangen, die Wanderwege wurden nach dem Erdbeben gesperrt.

Hubschrauber und Rettungsteams zu Fuß wurden entsandt, um die Hänge des Bergs Rinjani abzusuchen. An dem Berg befinden sich zahlreiche Wanderwege, die bei Touristen beliebt sind.

Das Beben der Stärke 6,4 hatte sich am Sonntag 50 Kilometer nordöstlich von Lomboks Hauptort Mataram ereignet. Mindestens 16 Menschen kamen ums Leben. Nach dem ersten Erdstoß gab es zwei weitere starke Beben sowie mehr als hundert Nachbeben.

afp

Rubriklistenbild: © AFP / AULIA AHMAD

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