Mindestens 20 Tote

Augenzeugin nach verheerendem Metro-Unglück in Mexiko-City: „Durch die Luft und gegen die Decke geschleudert“

Bei einem Einsturz von einer Metro-Brücke in Mexiko-Stadt sind mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 49 Menschen wurden verletzt, einige schwer. Auch Kinder sind unter den Opfern.

Update vom 4. Mai, 11.35 Uhr: „Wir hörten nur ein lautes Donnern und alles stürzte nach unten“, zitierte die Zeitung El Universal eine 26-jährige Frau. Sie hat das Unglück überlebt. Zahlreiche Menschen hätten mit ihr im Waggon der Metro-Linie-12 gesessen oder gestanden. Sie seien durch die Luft geflogen und gegen die Decke geschleudert worden. Der Zug sei um 22.25 Uhr recht voll gewesen, erzählte die junge Frau El Universal.

Plötzlich sei das Licht ausgegangen und die Menschen hätten geschrien, schilderte eine andere Frau in einem auf dem Twitter-Account des Blatts veröffentlichten Video. Sie sei auf die Menge gefallen und später aus dem Waggon gekommen, berichtete die Frau weiter. Viele der Passagiere hätten um Hilfe gerufen. 

Bei dem Einsturz einer U-Bahnbrücke in Mexiko-Stadt sind mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten sind auch Kinder, wie Bürgermeisterin Claudia Sheinbaum am Dienstag bei Twitter mitteilte. Mindestens 49 Personen seien verletzt worden, einige schwer.

Mehrere Waggons der U-Bahn-Linie 12 stürzten einige Meter in die Tiefe und stießen miteinander zusammen. Unter dem eingestürzten Abschnitt der U-Bahnbrücke waren Autos unterwegs (siehe Erstmeldung).

Brücke in Mexiko-Stadt eingestürzt! Mindestens 20 Menschen sind bei dem Unglück am Montagabend (Ortszeit) ums Leben gekommen.

Schweres Unglück in Mexiko-Stadt: U-Bahnbrücke kollabiert

Update vom 4. Mai, 7.36 Uhr: Eine U-Bahnbrücke in Mexiko-Stadt ist am Montagabend (Ortszeit) kollabiert. Mehrere Waggons einer Bahn der Metro-Linie-12 stürzten in die Tiefe.

Mindestens 15 Menschen sind bei dem Unglück ums Leben gekommen. 34 Verletzte seien in Krankenhäuser gebracht worden, sagte Bürgermeisterin Claudia Sheinbaum am Unfallort vor Journalisten, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Ein Teil der Brücke hatte Sheinbaum zufolge nach ersten Erkenntnissen nachgegeben. Die U-Bahn-Waggons waren bei dem Sturz in die Tiefe zusammengestoßen, wie auf Twitter-Videos zu sehen ist. Lokale Fernsehsender berichten von dem Unglück. Sie zeigen wie Feuerwehr und Rettungsteams versuchen Menschen aus Schutt, Kabeln und verbogenem Stahl zu befreien.

Unter dem eingestürzten Abschnitt der Überführung am Bahnhof Olivos am südöstlichen Rand der Metropole waren Autos unterwegs gewesen. Rettungskräfte holten Passagiere zunächst mit einer Leiter aus den herabhängenden Waggons. Wegen der instabilen Lage des Zugs mussten die Rettungsarbeiten laut Sheinbaum unterbrochen werden.

Schwere Vorwürfe nach U-Bahn-Unglück in Mexiko-Stadt

Anwohner hatten Berichten zufolge bereits vor Jahren Schäden an Pfeilern entlang der Strecke der U-Bahnlinie 12 angeprangert. Es hatte demnach auch Vorwürfe der Korruption beim Bau der Strecke gegeben. Im Jahr 2014, nicht lange nach der Einweihung der Linie 12, war der Betrieb für Reparaturen monatelang unterbrochen worden.

Schweres U-Bahn-Unglück fordert mindestens 13 Menschenleben. Rettungskräfte suchen in den Trümmern nach Opfern.

Schweres Unglück: Einsturz von Metro-Brücke in Mexiko-Stadt- zahlreiche Tote und Verletzte

Erstmeldung vom 4. Mai 2021

Mexiko-Stadt - Ein schweres Unglück hat sich in Mexiko-Stadt ereignet. Bei einem Einsturz von einer Metro-Brücke hat es Tote und Verletzte gegeben.

Tote und Verletzte bei Einsturz von Metro-Brücke in Mexiko-Stadt

Mindestens 13 Menschen sind getötet und rund 70 weitere verletzt worden, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Das teilten die Behörden am Dienstag mit. Mexikanische Medien veröffentlichten Bilder von Überwachungskameras, die zeigten, dass die Brücke einstürzte, als gerade eine Bahn darüber fuhr.

U-Bahn-Unglück: U-Bahnbrücke kollabiert - Waggons stürzen in die Tiefe

Mehrere Waggons einer U-Bahn der Linie 12 stürzten am späten Montagabend (Ortszeit) einige Meter in die Tiefe und stießen miteinander zusammen, teilt die Nachrichtenagentur dpa mit. Das sei auf Videos zu sehen, die in sozialen Medien, wie auf Twitter verbreitet wurden. Unter dem eingestürzten Abschnitt der Überführung waren Autos unterwegs gewesen. Rettungskräfte holten Passagiere mit einer Leiter aus den herabhängenden Waggons. Es gab zunächst keine offiziellen Angaben über die Zahl der Verletzten.

Bürgermeisterin Claudia Sheinbaum schrieb auf Twitter, sie sei unterwegs zum Ort des Vorfalls am Bahnhof Olivos am südöstlichen Rand der Metropole. Ein Teil der Brücke habe nachgegeben. Am Unglücksort versammelten sich auch viele Passanten. Mehr Infos folgen. (dpa/afp/ml) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © PEDRO PARDO/afp

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