Mini-Pferdchen Peabody wird trainiert.
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Pferdchen Peabody wurde von seiner Mutter verstoßen. Jetzt hat das Mini-Pferd ein neues Zuhause gefunden.

Ein Herz für Peabody

Mutter verstößt Mini-Pferdchen, weil es zu klein ist - jetzt hat es ein neues liebevolles Zuhause

  • Chenoa Becker
    VonChenoa Becker
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Pferdchen Peabody wurde von seiner Mutter verstoßen. Jetzt hat das Mini-Pferd ein neues Zuhause gefunden.

San Diego - Pferdchen Peabody wurde aufgrund seiner Größe von seiner Mutter verstoßen. Weil es zu klein war, konnte es nicht von ihr gesäugt werden. Doch im Alter von sechs Wochen hatte das Mini-Pferd Glück und musste nicht länger auf Rettung* (hna.de berichtete*) warten. Eine Familie adoptierte es und schenkte ihm ein liebevolles neues Zuhause, berichtet die Nachrichten-Agentur „SWNS“.

Dabei war seinen ursprünglichen Besitzern vom Tierarzt geraten worden, das Pferdchen besser einschläfern zu lassen. Immerhin hatte es sich von seiner Mutter entwöhnt und konnte nicht einmal laufen. Sein Kiefer war zudem nicht in der richtigen Position. Für taub und blind wurde Peabody ebenfalls gehalten. Adoptiv-Mama Faith Smith war all das jedoch egal. Von Anfang war sie vom Lebensmut des Mini-Pferchens überzeugt.

Der Tierarzt wollte das Pferd einschläfern

Faith Smith ist weit gefahren, um ihr Mini-Pferd zu abzuholen und hat es nicht bereut. Mit einem gemieteten Lieferwagen durchquerte sie das ganze Land, um Peabody zu adoptieren.

„Pferde sind eigentlich keine Haustiere, aber Peabody ist so klein, dass er niemals draußen leben könnte, es sei denn, er wird größer, und wir sind uns nicht sicher, ob das passiert“, wird die Besitzerin vom „People“-Magazin zitiert, und weiter: „Peabody ist das kleinste Pferd der Welt in seinem Alter .“ Das Mini-Pferdchen ist kleiner als die meisten Hunde. Im Alter von sechs Wochen wog es gerade mal 9,5 Kilogramm.

Das Minipferd hat sich gut eingelebt

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Seit seiner Adoption nach San Diego* hat sich Peabody gut gemacht. Er ist gewachsen und um seinen Kiefer steht es auch schon besser. Zwar ist das Mini-Pferdchen immer noch taub, dafür kann es inzwischen aber selbstständig laufen. Nur Faith Smiths drei französische Bulldoggen hatten das Pferdchen zu Beginn etwas nervös gemacht.

„Am Anfang war er wirklich im Überlebensmodus. Er hatte einfach zu viel Angst vor Liebe. Aber jetzt kommt er mit den Hunden zurecht“, so die Besitzerin. „Jetzt, wo er weiß, woher seine nächste Mahlzeit kommt, fängt er an, mehr mit den Hunden zu spielen und hat sein Schutzschild abgelegt. Vielleicht denkt er jetzt, dass man sich so um ihn kümmert, dass er überlebt.“

Das Pferd hat zudem in einem weiteren Punkt Glück, denn seine neue Besitzerin kennt sich bestens mit seiner Art aus. In ihr hat Peabody die perfekte neue Mutter* gefunden. Als Mini-Pferdetrainerin weiß Faith Smith genau, was zu tun ist und möchte Peabody jetzt beibringen, auf das Miniatur-Pferdetöpfchen zu gehen. „Wir haben derzeit eine kleine Abteilung, in der wir die Hundepisspads haben. Also versuchen wir, ihn dazu zu bringen, dorthin zu gehen.“

Die Adoptiv-Mutter ist sogar Mini-Pferdetrainerin

Mittlerweile ist Peadbody wie ihre Hunde zu einem Teil von Faith Smiths Familie geworden. „Ich werde ihn für immer behalten“, schwört die Besitzerin. Aber: „Ich hoffe, er wächst noch, damit er auch mit anderen Pferden ausgehen kann. Sonst bleibt er für immer ein Hauspferd.“ *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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