Nach der Teilnahme an der Benefizaktion „Krach für Kilian“ ist ein 21-Jähriger Motorradfahrer tödlich verunglückt.
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Nach der Teilnahme an der Benefizaktion „Krach für Kilian“ ist ein 21-Jähriger Motorradfahrer tödlich verunglückt.

Unfall

Motorradfahrer erfüllt krebskrankem Jungen letzten Wunsch - dann stirbt er bei einem Unfall

  • Sandra Kathe
    VonSandra Kathe
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Nach der Teilnahme an der Aktion „Krach für Kilian“ ist ein 21-Jähriger aus Niedersachsen auf dem Heimweg bei einem Motorradunfall ums Leben gekommen.

Göttingen/Westerstede - Nach seiner Teilnahme an der Aktion „Krach für Kilian“ am vergangenen Samstag (24.07.2021) ist ein 21-jähriger Mann aus Niedersachsen auf der Weiterfahrt in Richtung Bremerhaven tödlich verunglückt.

Der junge Mann kam aus ungeklärter Ursache am frühen Samstagnachmittag in Westerstede nördlich von Oldenburg in einer Kurve von der Straße ab und stürzte gegen eine Mauer. Trotz zahlreicher Ersthelfer und schneller Wiederbelebungsmaßnahmen starb der 21-Jährige noch an der Unfallstelle an seinen Verletzungen.

Tragischer Motorradunfall: 21-Jähriger aus Niedersachsen stirbt nach Benefizfahrt

Berichten seiner Familie zufolge hatte der junge Mann aus Ottersberg bei Bremen an der Benefiz-Aktion „Krach für Kilian“ teilgenommen, für die am Samstag 15.000 Motorradfahrer nach Rhauderfehn in Ostfriesland gekommen waren.

Angehörige eines 6 Jahre alten tödlich an Krebs erkrankten Jungen hatten dem kleinen Motorradfan mit der Aktion einen letzten Wunsch erfüllen wollen. Für den 21-jährigen Motorradfahrer sei dies, so der Nachruf seiner Familie, die letzte gute Tat gewesen „die er von Herzen und voller Freude gemacht hat.“

Nachdem die Familie zahlreiche Spendenangebote erhalten hatte, wurde nun eine Spendenseite eingerichtet, über die bereits in wenigen Tagen über 30.000 Euro gesammelt wurden. Das Geld soll allerdings nicht der Familie zugutekommen, sondern werde an krebskranke Kinder in Not gespendet, teilten die Angehörige in einem Instagram-Post mit. (ska)

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