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Forscher entdecken Stern, der um Schwarzes Loch tanzt - er belegt Einsteins Theorie

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Von: Zülal Acar

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Eine Abbildung des Sterns S2, der sich im Zentrum der Milchstraße bewegt.
Die Umlaufbahn des Sterns S2 ist rosettenförmig. © ESO

Fast 30 Jahre lang haben Forscher Messungen zur Umlaufbahn eines Sterns durchgeführt. Und ihnen ist nun ein Durchbruch gelungen: Sie haben Einsteins Relativitätstheorie belegt.

Garching - 27 Jahre lang haben sie Beobachtungen angestellt - und es hat sich gelohnt. Einem internationalen Forscherteam des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik und der ESO (European Southern Observatory) ist ein Durchbruch gelungen: Ein Stern, der um das supermassereiche Schwarze Loch (*FNP berichtete) im Zentrum unserer Milchstraße kreist, belegt Einsteins Relativitätstheorie. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler im Fachmagazin Astronomy & Astrophysics veröffentlicht.

Der Stern mit dem Namen S2 bewegt sich nämlich rosettenförmig um das supermassereiche Schwarze Loch Sagittarius A*. Isaac Newton hatte zuvor behauptet, dass seine Bahn ellipsenförmig verläuft.

Anmerkung der Redaktion

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 08.04.2021 veröffentlicht. Da er für unsere Leserinnen und Leser noch immer Relevanz besitzt, haben wir ihn erneut auf Facebook gepostet.

Forscher: Effekt zuvor beim Planeten Merkur beobachtet

Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie* besagt, dass sich die Bahnen der Himmelskörper sukzessive um den Punkt drehen, den sie umkreisen. Daraus ergibt sich mit der Zeit die Form einer Rosette, denn Umlaufbahnen sind keine perfekten Kreise. Wissenschaftler hatten diesen Effekt vorher beim Planeten Merkur beobachtet, wie forschung-und-lehre.de berichtete.

Sie bezeichnen den Effekt als Periheldrehung beziehungsweise als Schwarzschild-Präzession. Mit ihren beinahe 30 Jahre langen Präzisionsmessungen haben die Wissenschaftler nun Einsteins Vorhersage belegen können. *FNP ist ein Angebot von IPPEN.Media.

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