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Stierlauf mit bösem Ende – Mann verblutet

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Teilnehmer einer Stierhatz laufen vor und neben mehreren Stieren her.
Bei einer Stierhatz in Spanien kommt es zu einem tödlichen Vorfall. (Symbolbild) © ZUMA Wire/Imago

In der ostspanischen Stadt Onda wurde am Samstag ein Mann bei einer sogenannten Stierhatz von einem Stier attackiert – der 55-Jährige erlag seinen Verletzungen.

Onda – Bei der spanischen Tradition des Stierlaufs werden mehrere Stiere von Menschengruppen durch abgesperrte öffentliche Straßen getrieben – häufig ist das Ziel einer solchen Stierhatz eine Arena, in der die Tiere noch am selben Tag gegen einen Torero antreten müssen. Sowohl der Stierkampf als auch der Stierlauf gelten als extrem umstrittene Traditionen. Tierschützer stellen dabei die Qualen der betroffenen Stiere in der Vordergrund, während Befürworter des Stierkampfes in ebenjenem ein Spektakel, ja sogar eine Kunstform mit Tradition sehen. In der ostspanischen Stadt Onda kam es am Samstag, 30. Oktober zum ersten Mal seit Langem wieder zu einem Vorfall bei einem solchen Stierlauf: Ein 55-jähriger Mann wurde mehrfach von einem Stier attackiert und erlag am selben Tag noch seinen Verletzungen*.

Dies war der erste Todesfall solcher Art in Spanien, seitdem Stierkämpfe und -läufe aufgrund der Lockerungen von Corona-Maßnahmen wieder stattfinden können. Der Stadtrat von Onda brach das Fest nach dem tödlichen Unfall ab. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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