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Klitschko macht Fox News und Tucker Carlson schwere Vorwürfe

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Von: Nadja Austel

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Unterstützung für die Ukraine – auch aus den USA – fordert Wladimir Klitschko. Wer passiv beobachte, sei Teil der Invasion.

Kiew – Vitali Klitschko*, 50, kämpft als Bürgermeister von Kiew im Zentrum des Kriegs* gegen die Invasion von Russland* in die Ukraine*. Er und sein Bruder, Wladimir, 45, richten sich in Handyvideos und TV-Auftritten an die internationale Gemeinschaft. „Ich bin Wladimir Klitschko und ich wende mich an die ganze Welt. (...) (der Krieg) geschieht im Herzen Europas. Es ist keine Zeit, um zu warten (...) Ihr müsst jetzt handeln.“

Zwei Brüder, die Stars des internationalen Sports waren, Boxer im Schwergewicht, leben ein Leben, das sie nicht führen müssten. Sie könnten in Villen in der Südsee sitzen, ihren Reichtum genießen. Doch sie kämpfen in der Hauptstadt Kiew*, sie sind mitten im Ukraine-Konflikt*, in einem Krieg. Der Kampfgeist der Ukrainer sei ungebrochen, sagt Wladimir Klitschko im Video-Interview mit dem amerikanischen Nachrichtensender Newsmax TV*.

Ukraine-Krieg: Wladimir Klitschko sieht Kampfgeist der Ukrainer ungebrochen

„Wir werden diesen Krieg gewinnen. Wir werden unser Land, unser Zuhause und unsere Kinder beschützen. Die Ukraine ist eine freie Nation und dafür stehen wir“, sagt Wladimir Klitschko im Interview. Und tatsächlich gewinnt die Ukraine laut aktueller Berichte Land zurück*. Von vielen Seiten werden Stimmen laut, Wladimir Putin* habe sich mit seinem Angriffskrieg verschätzt*.

Ukraine-Konflikt- Ex-Box-Profi Klitschko in Kiew
Wladimir Klitschko. Der Bürgermeister von Kiew fordert Unterstützung. © dpa

Kiew einzunehmen, ist den russischen Streitkräften bisher denn auch nicht gelungen. Grund ist nach Klitschkos Ansicht unter anderem die Gründe, aus denen die russischen Soldaten in den Kampf ziehen: Während es für diese nur um eine Aufgabe und Bezahlung ginge, würden die Ukrainer für ihr Land und ihre Freiheit kämpfen.

Wladimir Klitschko im Kampf für die Ukraine: Wer passiv beobachtet, ist Teil der Invasion

Unterstützung der internationalen Gemeinschaft, die fordert Wladimir Klitschko im Interview, auch von den USA*. Der TV-Host der Sendung, Eric Bolling, fragt ihn schließlich nach seiner Meinung zu der Haltung, die einige seiner Kollegen vertreten, die Vereinigten Staaten hätten mit dem Krieg in der Ukraine nichts zu tun. Unter anderem hätten sich Tucker Carlson von Fox News, Candace Owens, und andere Amerikaner offen dagegen ausgesprochen, die Ukraine militärisch zu unterstützen.

Wladimir Klitschko entgegnet daraufhin bestimmt: „Wer passiv beobachtet, was passiert, und die gleichen Werte der Freiheit (...) vertritt, der ist Teil der Invasion. Dem klebt auch Blut an den Händen.“ Nicht nur das, auch jegliche geschäftliche Beziehungen zu Russland bezeichnet er als Beihilfe: „Wer noch Geschäfte und Handel mit Russland treibt und Russland nicht ökonomisch isoliert, der liefert Kugeln und Raketen in die Hände der russischen Armee, die heute (Ukrainer) töten.“ (na) fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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