1. Startseite
  2. Welt

Wetter-Chaos in Deutschland: Sturmflut-Gefahr und Schnee-Alarm

Erstellt:

Von: Alina Schröder

Kommentare

Sturmtief „Nadia" - Insel Rügen
Wetter in Deutschland: Der DWD warnt neben starken Schneefällen auch vor orkanartigen Sturmböen an den Küsten. © Stefan Sauer/dpa

Das Wetter im Februar startet turbulent: Ab Dienstag (01.02.2022) sind starke Schneefälle und schwere Sturmböen möglich. Der DWD warnt erneut vor einer Sturmflut.

Kassel – Der Februar ist laut Meteorologinnen und Meteorologen der letzte Wintermonat und statistisch gesehen auch der kälteste des Jahres. Pünktlich zum Monatsanfang nimmt der Winter in Deutschland jetzt nochmal richtig Fahrt auf und soll starke Schneefälle und Sturmböen mit sich bringen.

Das Wetter* bleibt zunächst größtenteils ungemütlich und grau: Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) informiert, soll es ab Dienstag (01.02.2022) in einigen Gebieten, insbesondere in Gebirgen, kräftig schneien. Tief Philine bringt bis zu einem Meter Neuschnee. Dazu könnten sich allerdings auch schwere Sturmböen gesellen. Auch am Mittwoch warnt der DWD.

Winter-Wetter: Orkanartige Sturmböen und Schneefall

Mit starkem Schneefall und Schneeverwehungen ist ab Dienstag besonders in den Alpenregionen zu rechnen. Auch besteht dort laut dem Lawinenwarndienst Bayern eine akute Lawinengefahr. Zudem sollen noch orkanartige Sturmböen dazu kommen, die auf den Gipfeln bis 110 Kilometer pro Stunde erreichen können. Dasselbe gilt, in etwas abgeschwächter Form, auch für die Gipfel der Mittelgebirge.

Wetter in Deutschland: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt ab Dienstag (01.02.2022) vor starken Schneefällen und orkanartigen Sturmböen.
Wetter in Deutschland: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt ab Dienstag (01.02.2022) vor starken Schneefällen und orkanartigen Sturmböen. © Screenshot/DWD

Ab Dienstagnachmittag sei schließlich nur noch südlich einer Linie von der Eifel bis kurz vor Berlin mit Schnee zu rechnen. Ab Mittwoch soll es dann nur noch im südlichsten Bayern und südöstlichen Baden-Württemberg sowie in den östlichen Mittelgebirgen schneien. „An den Alpen wiederum haben wir bis zu einem Meter Neuschnee zu erwarten“, sagte Wetter-Experte Jan Schenk vom The Weather Channel.

Wetter: Warnung vor Sturmflut an Nordseeküste

Ab Mittwoch (02.01.2022) könnte Tief Philine verbreitet für Sturmböen sorgen, nur der Westen von Deutschland werde weitestgehend davon verschont bleiben. In der gesamten Osthälfte des Landes sollen am Mittwoch Sturmböen bis 80 Kilometer pro Stunde einsetzen.

Die Küste soll es jedoch besonders hart treffen: Dort können schwere Sturmböen mit bis zu 100 Kilometer pro Stunde auftreten. Das Bundesamt für Schifffahrt und Hydrografie hat indes vor einer Sturmflut an der Nordsee gewarnt. Auch sei Hochwasser an der Weser und der Elbe möglich. Erst vor einigen Tagen tobte Orkantief Nadia in Deutschland - auch Nordhessen war von Wetter-Warnungen betroffen.

Die zweite Wochenhälfte soll nach dem kalten und winterlichen Start schließlich wieder wärmer und ruhiger werden. Auch der Schnee wird Meteorologe Jan Schenk zufolge dann höchstwahrscheinlich wieder schmelzen. Einige Wetter-Experten rechnen im Februar sogar schon mit frühlingshaften Rekordtemperaturen. (Alina Schröder)

Auch interessant

Kommentare