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Die Aareal Bank in Wiesbaden.

Gewerbeimmobilienfinanzierer

Aareal Bank beglückt Aktionäre mit üppiger Dividende

Der Gewerbeimmobilienfinanzierer Aareal Bank schüttet nach dem Erreichen der selbst gesteckten Ziele im vergangenen Jahr deutlich mehr Geld an seine Aktionäre aus.

Der Gewerbeimmobilienfinanzierer Aareal Bank schüttet nach dem Erreichen der selbst gesteckten Ziele im vergangenen Jahr deutlich mehr Geld an seine Aktionäre aus. Die Dividende soll von 2,00 auf 2,50 Euro steigen, wie die Wiesbadener am Mittwoch mitteilten. Das entspreche einer Dividendenrendite von mehr als 6 Prozent gemessen am Aktienkurs, rechnete die Bank vor.

Das Geldhaus hatte im vergangenen Jahr einen Betriebsgewinn von 328 Millionen Euro erwirtschaftet. Gegenüber dem Vorjahr ist das allerdings ein Rückgang: 2016 hatte die Aareal Bank 366 Millionen Euro ausgewiesen. Auch unterm Strich fiel der Gewinn und zwar von 199 Millionen auf 191 Millionen Euro.

Für 2018 rechnet die Bank mit „weiterhin anspruchsvollen Rahmenbedingungen” für ihr Geschäft, namentlich mit niedrigen Zinsen in Europa und einem hohen Wettbewerbs- und Margendruck auf wichtigen Zielmärkten. Die Bank profitiert vom Immobilienboom, doch ihr Geschäft ist hart umkämpft. Der Vorstand erwartet, dass das Betriebsergebnis auf 260 bis 300 Millionen Euro zurückgeht.

Die Bank will ihr dickes Kapitalpolster nun etwas abschmelzen. Infrage kommt eine Verwendung für Zukäufe und den Ausbau des eigenen Geschäfts sowie „ausdrücklich auch eine Rückgabe an die Aktionäre”. Dabei geht es um eine Größenordnung von rund 150 Millionen Euro.

Hintergrund ist, dass das Geldhaus zum Jahreswechsel bei voller Umsetzung der neuesten Eigenkapitalregeln die Vorgaben der Bankenaufseher übererfüllt hat. Sie kam bei der maßgeblichen harten Kernkapitalquote auf 13,4 Prozent. Ausreichend sind nach Ansicht des Vorstands rund 12,5 Prozent Kapitalpolster gegen Krisen.

(dpa)

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