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Eine Fahne der DZ Bank Gruppe vor dem Hochhaus „Westend 1” in Frankfurt.

DZ Bank bilanziert erstes volles Jahr nach Fusion mit WGZ

Die genossenschaftliche DZ Bank bilanziert heute das erste vollständige Jahr nach der Fusion mit der Düsseldorfer WGZ. Die Erwartungen hatte DZ-Bank-Chef Wolfgang Kirsch vorsorglich gedämpft.

Die genossenschaftliche DZ Bank bilanziert heute das erste vollständige Jahr nach der Fusion mit der Düsseldorfer WGZ. Die Erwartungen hatte DZ-Bank-Chef Wolfgang Kirsch vorsorglich gedämpft. 2017 werde noch maßgeblich davon geprägt sein, die Integration voranzutreiben, sagte Kirsch bei der Bilanzvorlage vor einem Jahr: „Die Synergien werden erst in den kommenden Jahren voll zum Tragen kommen.” Die letzten beiden verbliebenen Spitzeninstitute der Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland hatten sich zum 1. August 2016 zusammengeschlossen.

Angestrebt hatte der Vorstand für 2017 einen Vorsteuergewinn am unteren Ende einer Spanne von 1,5 Milliarden bis 2 Milliarden Euro. Doch im Sommer sprach Kirsch dann davon, es sei „ambitionierter geworden”, dieses Ziel zu erreichen. Neue Belastungen aus der Schiffskrise ließen die DZ-Bank-Gruppe vorsichtiger planen. Denn in den Büchern des zur Gruppe gehörenden Transportfinanzierers DVB türmten sich zur Jahresmitte noch elf Milliarden Euro Schiffskredite, die - zumindest zum Teil - auszufallen drohen, weil Reedereien wegen rückläufiger Frachtgeschäfte ihre Raten nicht mehr zahlen.

Für 2016 hatte die DZ-Bank-Gruppe rund 2,2 Milliarden Euro Vorsteuergewinn und 1,6 Milliarden Euro Überschuss ausgewiesen. Zu der Gruppe gehören auch die Fondsgesellschaft Union Investment, die Bausparkasse Schwäbisch Hall und die R+V Versicherung.

(dpa)

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