Ein Mitarbeiter von Mercedes-Benz befestigt im Werk „Factory 56“ ein Mercedes Stern an einer S-Klasse.
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Ist das Daimler Jobportal eine „Resterampe“ für unliebsame Mitarbeiter? - Autobauer weist die Kritik ab.

„Resterampe“?

Daimler-Personalchef wehrt sich gegen Kritik am Mitarbeiterportal

  • Julian Baumann
    VonJulian Baumann
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Die Daimler-Mitarbeiter kritisieren das interne Jobportal als „Resterampe“ für unleidige Angestellte - der Personalchef des Autobauers widerspricht.

Stuttgart - Im Rahmen des groß angelegten Sparplans der Daimler AG soll ein internes Forum die Mitarbeiter auffangen, deren Tätigkeiten entfallen. Anschließend sollen sie basierend auf ihrer Qualifikation neuen Aufgabenbereichen zugeordnet werden. Mehrere Daimler-Mitarbeiter kritisierten das Portal jedoch und nannten es ein Mittel, unliebsame Angestellte aus dem Konzern zu vertreiben. Personalchef Wilfried Porth widersprach der Kritik und sagte, es handele sich um Einzelfälle. Bei dem Stuttgarter Autobauer werde niemand einfach aussortiert. Stattdessen bietet der Autobauer Mitarbeitern eine Ablösesumme im sechsstelligen Wert, damit sie das Unternehmen verlassen. Wie BW24* berichtet, verteidigt der Daimler-Personalchef das umstrittene Mitarbeiterportal - „niemand wird aussortiert“.

Die Daimler AG befindet sich noch immer in der Transformation zur E-Mobilität (BW24* berichtete). *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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