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Konkurrenz im Anmarsch: Das Fernbusunternehmen Flixbus muss sich künftig mit Blablabus messen.

Auch in Frankreich und Benelux aktiv

Konkurrenz für Flixbus: Neues Unternehmen will 60 deutsche Städte anfahren

Gute Nachricht für Städtereisende: Mit Blablabus positioniert sich ein Konkurrent für Flixbus am Markt. Das Unternehmen will nicht nur Städte in Deutschland ansteuern.

Berlin - Fernbuskunden in Deutschland erhalten mehr Auswahl. Das Unternehmen Blablabus will im Frühjahr die ersten deutschen Städte anfahren, wie eine Sprecherin am Freitag sagte. Zuvor hatte das Handelsblatt darüber berichtet. Mit roten Bussen will der Ableger der Mitfahrzentrale Blablacar den deutschen Branchenprimus Flixbus angreifen. Dessen grüne Busse bedienen nach mehreren Übernahmen 95 Prozent des Marktes.

Ab dem zweiten Quartal fährt der neue Anbieter zunächst in 60 Städte in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Luxemburg, die meisten davon in Deutschland, wie die Blablacar-Sprecherin ankündigte. In Frankreich übernimmt Blablabus bis Juni den französischen Flixbus-Rivalen Ouibus von der Staatsbahn SNCF. Sie wiederum investiert in Blablacar.

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Wie Flixbus betreibt Blablabus keine eigenen Fahrzeuge, sondern organisiert und vermittelt Fahrten mittelständischer Busunternehmen. Auf innerdeutschen Verbindungen war der deutsche Fernbusmarkt zuletzt kaum noch gewachsen. Vielversprechender waren grenzüberschreitende Verbindungen. Hier dürfte auch Blablabus ansetzen. Geplant ist zudem, Fahrgäste über Auto-Mitfahrangebote zum Bus zu lotsen.

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dpa

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